Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth

Science-Fiction/Action, USA 2014, 114 min

Junge-Erwachsenen-Action-Filme sind schon was Feines. Sie dienen als perfektes Auffangbecken für alternde Kinderstars und Darsteller aus beliebten Fernsehserien. »Maze Runner« bietet in diesem Fall unter nicht nur Dylan O'Brian, dem lustigen Sidekick aus »Teen Wolf« eine Hauptrolle, sondern auch noch Kaya Scodelario, der heißen Druffi-Schwester aus »Skins«. Zusammen spielen sie in der Welt on »Maze Runner«, einer actiongeladenen Kreuzung aus »Tribute von Panem« und »Herr der Fliegen«. Darin wacht Thomas eines Tages in einem Aufzug auf mit keinerlei Erinnerung an irgendwas, außer seinem Namen. Doch er ist nicht allein, etliche andere Jungen sind wie er gefangen in einer Lichtung umringt von hohen Steinmauern. Dahinter liegt ein riesiger Irrgarten. Die Gestrandeten haben von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Zeit einen Ausweg zu finden, danach schließen sich die Zugänge und wer noch immer im Labyrinth ist, wird von brutalen Kreaturen erlegt. Eines Tages liegt ein Mädchen im Zubringeraufzug. Das erste, das überhaupt Zugang findet. Zusammen werden Aufgaben verteilt. Eine Gruppe sucht den Ausgang, eine andere kartographiert den Irrgarten. Doch es scheint, als wären sie nicht allein innerhalb dieser Mauern. Schnell werden aus dem Ziel des Entkommens die Notwendigkeit zu überleben und der Drang zu verstehen, was es überhaupt mit diesem hormongeladenen Freiluftgefängnis auf sich hat.
Julio Espin