Scouts vs. Zombies - Handbuch zur Zombie-Apokalypse

Horror/Komödie, USA 2015, 93 min

Was dem Deutschen sein Technisches Hilfswerk und die Freiwillige Feuerwehr ist, sind dem US-Amerikaner mit vagem Anschluss zur Natur die Pfadfinder. Doch im Gegensatz zum THW und der Freiwilligen Feuerwehr werden die Mitglieder der Pfadfinder irgendwann zu alt für das Zeug. Spätestens, wenn Coolnessfaktor und die Aussicht auf Mädels dazukommen, wird es auf einmal weniger „reizend“, dauernd nur mit anderen Typen im Wald rumzuhängen. Das denken sich auch Carter und Ben. Beide sind Freunde von Augie und zusammen bisher stolze kleine Pfandfinder. Allerdings haben sie keinen Bock mehr, als Teenager wie verkleidete Loser im Unterholz rum zu kriechen und schleichen sich diesmal lieber auf die angesagteste Party ihrer Kleinstadt. Dass die Auswahl dafür in amerikanischen Kleinstädten wohl nicht so prall ist, spiegelt sich im Ort der Veranstaltung wider: die örtliche Tittenbar. Dort angekommen, begegnen sie jedoch nicht grade der Art von Fleischeslust, nach den es ihnen strebte… der Laden ist komplett leer und die einzig verbliebene „Tänzerin“ will den Jungs ans Leder. Während sie es noch tragen. Alle Bewohner der Stadt wurden in Zombies verwandelt! In der Bardame Denise finden die Jungs alsbald Unterstützung. Diese weiß nämlich nicht nur, wie man Cocktails schüttelt, sondern auch splatterkräftig Zombies abknallt. Zusammen begeben sich die drei Pfadfinder auf eine blutige Hetzjagd durch die Kleinstadt und beweisen, dass sie keine Angst vor Zombies haben, egal in welcher Form. Seien es ehemalige LKW Fahrer oder mutierte kleine Flauschekatzen. Alles Tote, was sich bewegt, wird gleich noch ein zweites Mal umgenietet. Welch „spritzig“ spaßige Abwechslung an den Kinokassen.
José Bäßler