TRAILER

Happy Deathday

Horror/Mystery/Thriller, USA 2017, 97 min

Die junge Studentin Tree (Jessica Rothe) wacht am Morgen ihres Geburtstags schwer verkatert auf und stellt fest, dass sie in der Studentenbude von Carter (Israel Broussard) gelandet ist. Nicht gerade ein glorreicher Start in einen Tag, der noch viel schlimmer werden soll. Denn am Abend taucht plötzlich ein maskierter Unbekannter auf und ermordet sie. Und damit nicht genug. Denn täglich grüßt nicht nur das Murmeltier, sondern in Trees Fall Carters Studentenbude. Sie wacht auf, als wäre nichts geschehen und muss schnell feststellen, dass sie in einer Zeitschleife gefangen ist. Alle Ereignisse wiederholen sich fortlaufend und egal, was sie versucht, zum Schluss endet sie immer ermordet. Während Tree ihren Geburts- und Todestag ein ums andere Mal durchläuft, versucht sie verzweifelt, einen Weg zu finden, um ihrer Ermordung zu entkommen.
Persönlich faszinieren mich solche Zeitschleifenmomente in Film und Fernsehen ja immer ein wenig. Vor allem, dass die Protagonisten für Monate entweder diszipliniert versuchen, dieses Phänomen zu durchbrechen oder, wenn sie schon resignieren, bemerkenswert anständig bleiben. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Film, in dem die Hauptfigur nach zwei Wochen anfängt Autos von Hochhäusern zu fahren, ganze Städte in Schutt und Asche legt oder zu einem Serienmörder wird, welcher dann der nächsten Person eine Zeitschleife beschert? Nun ja, bis dahin erfreuen wir uns einfach am schlechtesten Geburtstag ever, inszeniert von Christopher Landon, welcher schon »Disturbia« und vier(!) »Paranormal Activity« solide ablieferte.
Julio Espin