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Dance Fight Love Die - With Mikis Theodorakis on the Road

Dokumentation, Deutschland 2017

Ein clipartiges Notebook. 60 mal Musik. 60 Stories. Eine Anti-Romanze. Ein ungewöhnlicher Film über den musikalischen Anarchisten Mikis Theodorakis von Regisseur Asteris Kutulas, der seine Jugend in Dresden verbrachte.
Der Film ist ein überbordendes visuelles Epos, ein poetisches Roadmovie, eine assoziative Filmcollage. Dabei dreht sich alles um das Universum des Komponisten Mikis Theodorakis, den Ausnahmekünstler eines dramatischen Jahrhunderts.
Asteris Kutulas begleitete Theodorakis von 1987 bis 2017 und ließ dabei immer wieder seine Videokamera laufen. Aus diesem bisher nie angetasteten Fundus von fast 600 Stunden Road-Movie-Material entstand ein lebendiges, mitreißendes Filmwerk über einen couragierten Europäer mit kretischen Wurzeln, dessen Musik in der ganzen Welt gespielt wurde und wird - ein einmaliges Filmgedicht über Liebe, Musik, Leidenschaft und Tod. Der Film gewährt einen umfassenden und originären Einblick in die „Agenda des geistigen Anarchisten“ Mikis Theodorakis, der im Juli 2018 seinen 93. Geburtstag feiert.
Drei Jahrzehnte, vier Kontinente, 100 Drehorte, 600 Stunden Filmmaterial. In seinem Film verwebt Kutulas sehr persönliche Momente mit dokumentarischen Aufnahmen, historisches Filmmaterial mit humorvoll-grotesker Fiktion und Theodorakis’ Musik mit ihrem Widerhall in den Interpretationen zahlreicher vorwiegend junger Künstler, u.a. als Rock-, Klassik-, Electro- und Rap-Version.
87 Minuten Musik, kaum gesprochenes Wort. Entstanden ist ein unikaler Film über Inspiration, Eros und Thanatos.
Asteris Kutulas wurde 1960 in Oradea (Rumänien) als Sohn griechischer politischer Emigranten geboren. 1968 übersiedelte seine Familie nach Dresden, es folgen Abitur an der Kreuzschule, später studiert er Germanistik in Leipzig und seit 1981 ist er als Event- und Musikproduzent, Publizist, Übersetzer, Filmemacher und Autor tätig. Seit 1980 arbeitet er mit Theodorakis zusammen, für den er über zwanzig CDs produzierte und an die 100 Konzerte weltweit organisierte. Bekannt wurde er auch als Produzent von über 40 Mega-Events auf der ganzen Welt, u. a. die Millennium-Events 2000 an der Siegessäule in Berlin und 2004 für die Europäische Union das „Welcome Europe Event“ auf Malta.
ak