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Augsburger Puppenkiste: Geister der Weihnacht

Kinderfilm/Puppentrick, Deutschland 2018

Die Augsburger Puppenkiste feiert dieses Jahr ihren 70. Geburtstag. Pünktlich vor Heilig Abend kommen die „Geister der Weihnacht“ auf die Leinwand, frei nach „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens. Aufwendig technisch umgesetzt, sorgen die neuen Bilder nun auch für Kino-Qualität.
Mr. Scrooge kann Weihnachten nicht ausstehen und ist ein eigenbrötlerischer, übler Geizkragen. Der alte Zausel mag auch Menschen nicht. Er verdient sein Geld als Geldverleiher und ist zu seinen Kunden gnadenlos. Die Angestellten haben nichts zu lachen, werden ausgebeutet und schlecht behandelt. Scrooge hat ein Herz aus Stein.
In der Nacht vor Heilig Abend erscheint ihm der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley. Gefesselt mit einer schweren Kette mit vielen Münzen daran, als Strafe dafür, zu Lebzeiten nur Reichtümer gehortet zu haben ohne ein guter Mensch gewesen zu sein. Er will Scrooge warnen, damit dies nicht auch auf ihn zukommt und kündigt ihm drei weitere Geister an. Der erste Geist (gesprochen von Martina Gedeck) erinnert ihn an die vergangenen Weihnachtsfeste, die Scrooge einsam und traurig als Kind verbrachte aber auch die wunderbaren, die er dank der Güte seines Lehrherrn erleben durfte.
Der zweite ist der Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihm das Leben seines armen Angestellten Bob und dessen kranken Sohn Timi vor Augen führt. Der dritte Geist zeigt Scrooge was ihm passieren wird, wenn er sein Verhalten nicht ändern wird. Wie sollte sich ein böser alter Mann ändern?
Die Augsburger Puppenkiste ist übrigens nach der Tagesschau das älteste deutsche Fernsehprogramm.
BSC