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Push - Für das Grundrecht auf Wohnen

Dokumentation, Schweden 2019, 96 min

Vermieter ohne Gesicht. Wohnungen ohne Mieter. Eine Dokumentation über die neue, unbewohnbare Stadt.
In Städten auf der ganzen Welt schießen die Immobilienpreise in die Höhe. Für das Einkommen der Menschen gilt das nicht. »Push« beleuchtet eine neue Sorte anonymer Vermieter, zunehmend unbewohnbar werdende Städte und eine sich zuspitzende Krise, die uns alle betrifft. Hier geht es nicht um Gentrifizierung: Wir haben es mit einem ganz anderen Monster zu tun.
Der Film begleitet Leilani Farha, UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen. Sie reist um die Welt und versucht zu verstehen, wer aus der Stadt gedrängt wird und warum. „Ich glaube, es gibt einen großen Unterschied zwischen Wohnraum als Ware und Gold als Ware. Gold ist kein Menschenrecht. Wohnen schon“, sagt Leilani.
Fredrik Gertten zu seinem Film: „Das Ziel dieses Films ließe sich in einem Satz zusammenfassen: Dem Geschehen einen Namen geben. Wir müssen verstehen, was zum Teufel los ist, um darüber sprechen zu können. Wir brauchen eine deutlichere Sprache und einen tieferen Einblick.“
»Push«, der neue Dokumentarfilm vom vielfach ausgezeichneten Regisseur Fredrik Gertten (»Bikes vs Cars«) untersucht, warum wir es uns nicht mehr leisten können, in unseren Städten zu wohnen. Eine Unterkunft ist ein fundamentales Menschenrecht, eine Voraussetzung für ein sicheres und gutes Leben. Aber in Städten weltweit werden die Chancen auf bezahlbare Wohnungen immer schwieriger. Wer sind die Akteure und was sind die Faktoren, die Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen?
ak