Tesla

Drama/Biographie, USA 2020, 96 min

Es scheint der Monat der Elektrogeschichte. Nach der eher konventionellen Edison-Biographie kommt nun Ethan Hawke als entfesselter Visionär in der außergewöhnlichen Filmbiographie »Tesla« kurzfristig in unsere Kinos.
Der Name Tesla ist wohl eher dank eines visionären Autobauers heute allen geläufig denn als Namensgeber für die physikalische Einheit der magnetischen Flussdichte. Egal, Tesla gewann mit seinem Zweiphasenwechselstrom bezeichneten Systems zur elektrischen Energieübertragung klar den Kampf mit seinem Konkurrenten Thomas Edison und ging als größter Erfinder in die moderne Technikgeschichte ein.
Der Film bietet einen unvoreingenommener Blick auf den visionären Erfinder Nikola Tesla, sein Verhältnis zu Thomas Alva Edison und zu J.P. Morgans Tochter Anne. Mit seinen wegweisenden Neuerungen bei der Übertragung von elektrischer Energie brachte er letztendlich unsere Welt zum Leuchten.
Im Film tauchen für die damalige Zeit eher ungewöhnliche Requisiten wie ein Mac Book und Smartphones auf. Der elektrischen Soundtrack unterstreicht die besondere Sicht auf den Erfinder.
Jim Gaffigan übernahm im Film die Rolle von George Westinghouse, und Kyle MacLachlan spielt dessen Konkurrenten Thomas Edison. Die Rolle von Teslas Mitarbeiterin Anne Morgan wurde mit Eve Hewson besetzt.
Beim Sundance Film Festival 2020 wird »Tesla« mit dem Alfred P. Sloan Prize ausgezeichnet.
ak