Love and Other Drugs - Nebenwirkungen inklusive

Komödie, USA 2010, 112 min

Anne Hathaway (»Alice im Wunderland«) und Jake Gyllenhaal (»Brokeback Mountain«) in einer romantischen Komödie über zwei sehr gegensätzliche Menschen und Drogen. Die eine spielt berufsbedingt bei Jamie eine große Rolle und im Leben vieler Menschen seit Ende der späten 90er Jahre, die andere aber, die ultimative Droge, verbindet Jamie und Maggie miteinander. Erstaunlich, dass nicht eher jemand auf die Idee gekommen ist, eine lockere Unterhaltungsgeschichte über Liebe mit der unglaublichen Geschichte des dank Viagra und neuer Vertriebsstruktur zum Pharmariesen aufgestiegenen, von zwei deutschen Auswanderern gegründeten Pharmaunternehmens Pfizer zu verknüpfen.
Aber der Reihe nach. Maggie ist eine hochtalentierte Künstlerin, die sich um keinen Preis binden und einengen lassen will. Jamie dagegen ist ein Sunnyboy, blendend aussehend, mit unbändigem Charme, dem die Frauen verfallen, und eine regelrechte Verkaufskanone. Nachdem er aus einem Revier, einem Elektromarkt, rausfliegt, gerät er an den cleveren und sehr erfahrenen Pharmavertreter Bruce Winston (Oliver Platt). Der unterstützt das junge Talent und führt Jamie in die Welt des Pharmavertriebes ein. In einer der Arztpraxen lernt er Maggie kennen, der Beginn einer großen Liebe. Anfangs eher glücklos als Vertreter, dreht sich die Situation mit Erscheinen von Viagra. Jamie wird zum Goldesel, jedoch seine Beziehung zu Maggie immer komplizierter und dramatischer. Denn jede Menge Probleme verschärfen die Geschichte, so leidet Maggie unter Parkinson im Anfangsstadium, Jamies einst erfolgreicher Bruder scheitert und zieht zu ihm.
Die Geschichte wird von Regie- und Produzentenprofi Edward Zwick (»Legenden der Leidenschaft«, »Last Samurai«) flott und anrührend erzählt, unterstützt von Stars und interessanten, neuen Gesichtern.