Forrest Gump

Drama, USA 1993, 142 min

“Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel: Man weiß nie so genau, was drinsteckt.“ So banal wie diese sind alle Lebensweisheiten des geistig zurückgebliebenen, aber herzensguten Außenseiters Forrest Gump. Schon als Junge hat es Forrest nicht leicht: Der Vater ist verschwunden, und seine resolute Ma muss mit dem Rektor ins Bett, damit ihr Junge, der einen Intelligenzquotienten von 75 besitzt, einen Schulplatz bekommt. Aber trotz aller Handicaps nimmt Forrest Gumps Leben einen spektakulären Verlauf. Rein zufällig wird er zum Football-Star und avanciert im Vietnamkrieg zum unfreiwilligen Helden, als er einigen Kameraden, darunter Lieutenant Dan, das Leben rettet, um wenig später zur Galionsfigur der Friedensbewegung zu werden. Nebenbei kommt er als Geschäftsmann zu Reichtum, alles eher unabsichtlich; denn sein eigentliches Sehnen gilt seiner Jugendfreundin Jenny, deren Liebe er gewinnen will. Der mit sechs OSCARS prämierte Film stellt die alte Mär, wonach jeder es zu etwas bringen kann, hintersinnig in Frage: Der amerikanische Traum erfüllt sich hier ausgerechnet für einen, dem er nichts bedeutet weil sich Forrest im Gegensatz zu anderen seine kindliche Naivität bewahrt hat.

Buch: Eric Roth

Regie: Robert Zemeckis

Darsteller: Tom Hanks, Robin Wright Penn, Gary Sinise, Mykelti, Williamson, Sally Field, Michael Conner Humphreys, Hanna R. Hall

Kamera: Don Burgess

Musik: Alan Silvestri

Produktion: Paramount, Wendy Finerman, Steve Tisch, Steve Starkey

Bundesstart: 13.10.1994

Start in Dresden: 13.10.1994

FSK: ab 12 Jahren