Paycheck - Die Abrechnung

Science-Fiction/Thriller, USA 2003, 119 min

John Woo kehrt mit einem Knaller zurück. Nach einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick inszeniert Woo mit Ben Affleck und Uma Thurman in den Hauptrollen einen wahnwitzigen High-Tech Thriller.
Michael (Ben Affleck) ist ein genialer Wissenschaftler, der in der nahen Zukunft an geheimen Projekten für High-Tech Firmen arbeitet. Ist sein Job erledigt, so löscht er sein Gedächtnis mittels eines neurochirurgischen Eingriffs. Keine Erinnerung - keine Daten und kein Geheimnis einer auftraggebenden Firma kann so nach außen dringen. Für sein letztes Projekt, das 5 Jahre bei der mächtigen Rethrick Corporation dauerte, sollte er 4,4 Milliarden $ erhalten. Doch statt eines Scheckes erhält er einen Briefumschlag mit verschiedensten Objekten. Sein Erstaunen wird mit dem Hinweis weggewischt, genauso habe er das gewollt. Dumm nur, dass er bereits sein Gedächtnis gelöscht hat, so ist er der Willkür seiner Auftraggeber ausgesetzt. Ihm wird lediglich sofort bewusst, dass die ihm überreichten Objekte in seine Vergangenheit führen. Beim Verlassen des Gebäudes kann er sich nur dank eines Gegenstandes aus seinem Briefumschlag retten. Und mit der mysteriösen Rachel (Uma Thurman), mit der er die letzten drei Jahre nicht nur beruflich zu tun hatte, begibt er sich auf eine rasante Reise, das Puzzle seiner Vergangenheit zusammenzufügen, bevor die Leute, die ihn verfolgen, töten können…
Philip K. Dicks Bücher dienten bereits als Vorlagen für »Blade Runner«, »Total Recall« und »Minority Report«. Und dass sich nun John Woo - der mit »The Killer« Kultstatus errang und mit Filmen wie »Face Off« und »M: I - 2« nach seiner Übersiedlung in die USA nicht nur ein kommerziell glückliches Händchen bewies - dieser Geschichte annimmt, lässt einiges erhoffen. Nach ihrem grandiosen Auftritt in »Kill Bill« kann Uma Thurman erneut auf der großen Leinwand glänzen.