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Vox Lux

Drama/Musik, USA 2018, 114 min

Natalie Portman in einem großen Popmärchen über Starkult, Medienmaschinerie, Hysterie vor Terror und Zeitgeschichte.
Im Jahr 1999 überlebt Teenager Celeste (Raffey Cassidy) eine gewaltsame Tragödie, einen Amoklauf an ihrer Schule. Nachdem sie bei einem Gedenkgottesdienst einen Song, in welchem sie die Eindrücke der Tragödie verarbeitet, gesungen hat, wird Celeste mit Hilfe ihrer Schwester (Stacy Martin), die Songwriterin ist, und einem Talentmanager schnell zu einem Popstar. Das junge Energiebündel wird zu einer neuen Form der Berühmtheit empor: Amerikanische Ikone, weltliche Gottheit, globaler Superstar. Celestes kometenhafter Aufstieg und der damit einhergehende Verlust der Unschuld führt zu einer Reihe persönlicher Probleme. Sie verfällt zunehmend dem Alkohol- und Drogenkonsum. Celeste (Natalie Portman) plant 2017 ein Comeback, dessen Erfolg jedoch durch einen Anschlag in Kroatien bedroht wird, der möglicherweise von Celestes Musik ausgelöst wurde. Sie veröffentlicht mit „Vox Lux“ ihr sechstes Studioalbum, geht auf Tour, und muss nebenbei ihre chaotischen familiären und persönlichen Verhältnisse mit ihrer Tochter Albertine (Raffey Cassidy) ordnen.
Der Film ist in mehrere Akte aufgeteilt und erzählt die Geschichte der Celeste über insgesamt 18 Jahre, von 1999 bis 2017. In dieser Zeit wird sie Zeugin einschneidender Ereignisse wie beispielsweise der Anschläge vom 11. September 2001.
In Brady Corbets zweitem Spielfilm, nach dem Durchbruch 2015 mit seinem Debütfilm »The Childhood of a Leader« wird Celeste zu einem Symbol für den Starkult und die Medienmaschinerie mit allen ihren Facetten. Der Film bietet Originalsongs von Sia, die Filmmusik stammt von Scott Walker und eine transzendente Performance von Natalie Portman. Den Zeitgeist gleichzeitig verkörpernd und auf ihn einprügelnd, ist »Vox Lux« eine originäre Geschichte über die Kräfte, die uns formen, als Individuen, Nationen und Götter.
Matthias Greuling von der Wiener Zeitung beschreibt »Vox Lux« als Meisterstück über die Angst. „Der Film illustriert die permanente Hysterie, mit der wir uns als Gesellschaft seit dem Amoklauf von Columbine oder den Anschlägen vom 11. September 2001 umgeben, meisterlich.“

ak