The Hill

Drama, Großbritannien 1965, 123 min

Ein britisches Militärgefängnis im 2. Weltkrieg in Nordafrika. Wer an der Front nicht ordentlich gespurt hat, endet hier. Die sadistischen Methoden des Lagerkommandanten konzentrieren sich auf einen Hügel aus Sand, der je nach Kommando sinnlos umzuschütten oder zu besteigen ist. Doch schließlich endet die Sinnlosigkeit in einer Revolte. Der junge Sean Connery in der besten Rolle seines Lebens und eine der besten künstlerischen Anklagen gegen die Dummheit militärischen Gehorsams. Noch nie in Dresden gelaufen, wohl auch, weil der ursprüngliche Verleih den Film mit dem ebenso bescheuerten wie unpassenden Titel „Ein Haufen toller Hunde“ versah. Wer schaut sich denn solchen Unsinn an. Drum bleiben wir beim Originaltitel „The Hill“ und für Cineasten kann ich nur sagen: Ich bin glücklich, dieses Juwel fürs Kino gefunden zu haben. Muss man gesehen haben. f.a.

Buch: Ray Rigby

Regie: Sidney Lumet

Darsteller: Sean Connery, Harry Andrews, Ian Bannen, Alfred Lynch, Ossie Davis, Roy Kinnear

Kamera: Oswald Morris

Musik: Art Noel

Produktion: Kenneth Hyman

FSK: ab 16 Jahren