Fenster zum Sommer

Drama, Deutschland/Finnland 2011, 96 min

Die magisch-rätselhafte Liebesgeschichte erzählt von Julia, die zwischen zwei Männern und einem Zeitfenster irgendwo zwischen dem sommerlichen Finnland und dem winterlichen Berlin hin-und hergerissen ist. Für Nina Hoss ist die Verfilmung des Romanes von Hannelore Valencak durch Hendrik Handloegten (»Paul Is Dead«, »liegen lernen«) eine Paraderolle. In bestechenden Bildern gelingt es Handloegten, die poetische Geschichte zugleich anregend und spannend zu erzählen.
Eine schnurgerade Straße, ein Sommer in Finnland. Juliane (Nina Hoss) und August (Mark Waschke) fahren in ihren ersten gemeinsamen Urlaub. Sie sind glücklich, verliebt, seelenverwandt. An einem See machen sie Rast, August springt ins Wasser und erschreckt Juliane, die kurz glaubt, er tauche nicht wieder auf. Später, im Auto, erinnert sich Juliane an ihr erstes Zusammentreffen, zu Hause in Berlin: Es war Liebe auf den ersten Blick. Im parkenden Wagen schläft Juliane in Augusts Armen ein.
Als sie aufwacht, liegt sie im Bett in ihrer ehemaligen Wohnung. Ihr Exfreund Philipp (Lars Eidinger) erinnert sie an einen gemeinsamen Geschäftstermin. Juliane zieht die Vorhänge zurück: Sie ist in Berlin. Es ist Winter. Was ist geschehen?
Juliane wird erneut mit einem schrecklichen Ereignis konfrontiert. Plötzlich hat sie die Möglichkeit, das Schicksal zu überlisten…
Hendrik Handloegten zu seinem Film: „Sich beim Leben zu betrachten, alles selbst zu erfahren, und dabei doch nur zuzusehen - diesen Traum hat man ganz selten, wenn man viel Glück hat. Oder man geht ins Kino.“