Ein Sommer in Haifa

Drama, Israel 2010, 116 min

Die israelische Hafenstadt Haifa im Sommer 1968. Teenager Arik nimmt einen Ferienjob an. Er arbeitet für Yankele Braid, einen Ehevermittler. Yankele, ein mysteriöser Holocaust-Überlebender, hat sein Büro im Hinterzimmer eines Filmtheaters, das nur Liebesfilme zeigt. Das Kino wird von einer rumänischen Familie Kleinwüchsiger betrieben und liegt in der schäbigen Gegend am Hafen.
Arik lernt durch Yankele eine neue Welt kennen, die auf die Ruinen einer alten gebaut ist. Durch seine Arbeit lernt er die Geheimnisse des menschlichen Herzens und die Widersprüchlichkeiten der Liebe kennen. Ariks Job besteht darin, potentielle Ehepartner von Yankeles Kundschaft auf etwaige dunkle Geheimnisse zu untersuchen, er ist ein Detektiv in Sachen perfekter Verbindung zwischen zwei Menschen. Arik erlebt einen Sommer, der ihn für immer verändern wird.
Avi Neshers anrührender Film spielt zwischen den Polen des Nachkriegstraumas und der kulturellen und sexuellen Revolution der 1960er Jahre und kreiert so ein perfektes Klima für Entdeckungen aller Art.
»Ein Sommer in Haifa« ist ein magischer, herzerwärmender und zutiefst menschlicher Film.