Liebe und andere Turbulenzen

Drama/Komödie, Deutschland 2012, 101 min

Die Liebe, hach ja, die Liebe. Dass sie kompliziert ist, lernen wir meist schon im Kindergartenalter. Wird man erstmal erwachsen, geht der Spaß erst richtig los. So ergeht es auch unseren beiden Hautdarstellern Paolo (Vincenzo Amato) und Greta (Nora Tschirner) im neuen Werk von Jeremy Leven. Denn eigentlich könnte alles gut sein: Sie leben gemeinsam in Paris, lieben sich und Paolo plant bereits einen romantischen Heiratsantrag. Doch dann verändert ein kurzer Moment den wohldurchdachten Plan und die abstrusen Ereignisse nehmen ihren Lauf. Denn als Touri-Busfahrer Paolo bei einer seiner üblichen Touren einer schönen Frau auf dem Fahrrad begegnet, gerät sein Gefühlshaushalt dermaßen durcheinander, dass er - wenn auch ein wenig ungewollt - die Dame einfach mit dem Bus anfährt. Die logische Konsequenz: Er schummelt sich Tag für Tag unter bescheidenen Ausreden früh aus dem Haus und umsorgt Cécile (Louise Monot) und ihre Kinder. Dass das nicht lange gut gehen kann und seine Greta früher oder später Verdacht schöpft, ist so vorhersehbar wie das Happy End in einem Walt Disney-Film. Und doch hält der Film so einige schöne Momente bereit und entlässt den Zuschauer mit einem Gefühl der Hoffnung. Am Ende wird doch alles wieder gut. Zumindest im Kino. So haben wir das gern. Der international besetzte Film ist ideal für alle frisch Verliebten.
juko