Godzilla 2: King of the Monsters

TRAILER

Godzilla: King of the Monsters

Action/Science-Fiction, USA 2019

Ist es der Klimawandel, der Feinstaub, die industrielle Landwirtschaft - auf alle Fälle sterben die Insekten. Doch gerade, als bösartige SUV Dieselfahrer frohlocken, dass ihre Windschutzscheiben auch im Sommer frei von Getieren sind, bedrohen andere Kreaturen den Straßenverkehr: TITANEN! Kreaturen so hoch wie ein Trump Tower und wütend wie ein französischer Gelbwestler. Man weiß nicht, woher sie kommen, aber offenbar erscheinen sie alle paar tausend Jahre auf der Bildfläche, um Tod und Zerstörung zu bringen. Auf der Leinwand fing in jüngerer Vergangenheit alles mit einem neuen Godzilla Film an. Diesem folgte ein Ausflug auf die Monsterinsel des King Kong, bei dem im Abspann bereits hingewiesen wurde: da ist noch mehr! Und jetzt haben wir auch den Salat bzw. den dreiköpfigen Giganten King Ghidorah, seine mottige Kollegin Mothra bzw. Muto und den fliegenden Rodan. Und all diese Kreaturen bringen die Apokalypse über die Welt, auf dass sich die freitagsstreikenden Schüler*Innen fragen müssen: Wozu? Da hätte ich ja letztes Jahr doch nach Australien fliegen, aus Plastetrinkhalmen schlürfen und den ersten Geschlechtsverkehr in Vatis Porsche Cayenne haben können, wenn jetzt eh alles den Bach runtergeht. Aber Halt! Aus den vergangenen japanischen und amerikanischen ca. 3477 Filmen wissen wir: Godzilla wird uns retten!
Ja, vielleicht trampelt er auch mal die ein oder andere Hafenstadt kaputt oder speit radioaktive Strahlen nach Tokio. Aber im Grunde seines fusionsreaktiven Herzens ist er unser Freund und kämpft gegen die fliegende Bedrohung aus der Urzeit. Das nächste Mal dann übrigens schon 2020 wieder, wenn es heißt: »Godzilla vs. Kong«. Ob dann auch wieder Ken Watanabe als Dr. Ishiro Serizawa, dabei ist, steht noch nicht fest. Hollywoods Lieblingsjapaner ist es aktuell aber ganz gewiss, denn die geheime Organisation MONARCH spielt bei der ganzen Monsterjagd eine entscheidende Rolle. Offenbar forschen die mit DNA und Radioaktivität herum und verleihen so dem ganzen Film etwas mehr Tiefe, als nur zusehen zu dürfen, wie Menschen in Monster-Gummianzügen über meine alte H-0 Modelleisenbahnplatte hopsen.
Pinselbube