M. C. Escher – Reise in die Unendlichkeit

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M.C. Escher - Reise in die Unendlichkeit

Dokumentation/Portrait, Niederlande 2018, 81 min

Eine alte Weisheit besagt; Jeder kann irgendetwas gut. Bedenkt man, mit welchen Schulnoten Maurits Cornelis Escher einstmals nach Hause kam, wie er sein Architekturstudium bereits im ersten Monat hinwarf oder noch später als bekannter Zeichner mit seinen Fertigkeiten haderte, und wie er trotzdem das Glück hatte, seine unglaubliche Gabe zu einem Markenzeichen entwickeln zu können, mag man ermessen, wie gut M.C. Escher in den Fächern Unendlichkeit, Metamorphose oder Unmöglichkeit war. Der 1898 im niederländischen Leeuwarden geborene Escher fand schnell Gefallen an einer bildhaften Mathematik, die er wiederfand in den Kreationen der Natur, und er nahm alte arabische Ornamentalkunst zum Vorbild, seine eigene Zeichensprache zu entwickeln. Seinen Durchbruch aber schaffte er mit den paradoxen Räumen und Gebilden, in denen sich die Menschen seit mehr als einem halben Jahrhundert verlaufen. Und als sei dies erst der Anfang, fügte er schnell noch die Unendlichkeit hinzu, widmete sich den Metamorphosen und den Tag & Nacht Motiven. Und nicht zu vergessen; der handwerkliche Aspekt von Eschers Kunst, denn die meisten seiner Arbeiten entstanden als Holzschnitte oder Lithografien. Das Kino kann dieser Vielfalt nun noch eine Dimension hinzufügen, indem sie Eschers Werke in atemberaubenden Animationen zum Leben erweckt. Trauen sie sich ins Kino und lassen sie sich von M.C. Escher das Hirn massieren. Das kann Escher gut.
Alpa Kino