Jugend 2: Schwerelos

Sonderveranstaltung

Wer bin ich eigentlich? Was treibt mich an und wohin will ich gehen? Das Leben weist uns schon irgendwie den Weg. Sieben großartige Filme erzählen von der Suche nach der individuellen Ausdrucksform und dem Ich im Wir - ob auf dem Tanzboden oder im Großstadtdschungel. Ab 15 Jahren.
Mit freundlicher Unterstützung der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien
OF mit engl. UT

Schwerelos
Jannis Lenz, Oesterreich 2016, 9:53 min, Experimentalfilm
Bei „Le Parkour“ geht es darum, Mauern und Hindernisse im urbanen Raum zu überwinden. Und um ein Gefühl, das sich mit der Zeit einstellt und von dem alle sprechen, die schon länger dabei sind. Eine Schwerelosigkeit im zunehmend enger werdenden Raum der Großstadt.

J'aime les filles
Diane Obomsawin, Kanada 2016, 8:13 min, Animationsfilm
Die erste Liebe ist eine tolle Erfahrung, die oft mit großer Unbeholfenheit, unerwiderten Gefühlen und verwirrenden Identitätsfragen einhergeht. In typisch spielerischem Stil setzt Cartoon- und Animationszeichnerin Diane Obomsawin alias Obom aus Québec ihr neuestes Comic auf Leinwand um.

The Battle
Sophie Hexter, Poppy Walker, Australien 2015, 3 min, Dokumentarfilm
Kayah Guenther ist ein junger Künstler, der seinen Platz in der Welt sucht. Er wurde mit Trisomie 21 geboren und erzählt seine Geschichte durch Tanz. Ein stilisiertes und evokatives Porträt über die Themen Identität, Macht, Leidenschaft und Verzweiflung.

Sigismond sans images
Albéric Aurtenèche, Kanada 2016, 14 min, Spielfilm
Sigismond Langlois wird wegen seines aggressiven Verhaltens einem psychologischen Test unterzogen. Er gibt vor, ohne Bild von sich geboren zu sein. Während der Befragung erzählt er vom Leben eines jungen Mannes, der sich nie gesehen hat, weder im Spiegel noch auf Fotos. Deshalb bezweifelt er, überhaupt zu existieren.

FETT
Kyne Uhlig, Nikolaus Hillebrand, Deutschland 2016, 8:21 min, Animationsfilm
In der Zukunft sitzen alle Menschen nur noch herum – vor ihren Computern, in ihren Autos - sie bewegen sich einfach nicht mehr und werden fetter und fetter. Dasselbe passiert mit ihren Autos, die werden auch fetter und fetter – brauchen aber nach wie vor viel Treibstoff.

Habat Shell Hakavran
Shira Gabay, Israel 2016, 16:44 min, Spielfilm
Esti ist eine junge, religiöse Jüdin aus Nahost. Ihr Vater war Bestatter und in ihrer Kindheit hatte sie ihn begleitet, wenn er auf dem Friedhof arbeitete. Als ihr Vater stirbt, bittet er seine Kinder, seine Arbeit fortzusetzen.

Close
Lisa Reich, Deutschland 2016, 13:55 min, Spielfilm
Der zurückhaltende Tänzer Jonas bekommt in einer Probe die Regieanweisung, seinen heimlichen Schwarm Mira zu küssen. Doch er ist so damit beschäftigt, seine Unsicherheit zu vertuschen, dass er gar nicht mitbekommt, wie ähnlich Mira die Situation wahrnimmt.