Fifty Shades of Grey - Triple

Sonderveranstaltung

Fifty Shades of Grey

Drama, USA 2014, 125 min

»Fifty Shades of Grey« stürmte 2012 die Bestsellerlisten und erwies sich sofort als weltweites Phänomen. Die Trilogie ist einer der erstaunlichsten Literaturerfolge der letzten Jahre.
Autorin E. L. James erzählt, wie die 21-jährige Studentin Anastasia Steele auf den 27-jährigen Milliardär Christian Grey trifft. Der arrogante Grey spielt mit den Gefühlen der jungen Frau. Anastasia ist fasziniert und ergreift auch nicht die Flucht, als er mit der SM-Peitsche winkt. Natürlich ist auch Christian nicht völlig unbeeindruckt von der jungen Frau. Eine Beziehung also, keine Einbahnstraße. Mit Lust zieht sich die Studentin die schwarze Schlafbrille über und lässt sich fesseln. Es kann losgehen. Dakota Johnson, die Tochter von Melanie Griffith und Don Johnson, ist die zunächst schüchterne Anastasia, der Ire Jamie Dornan spielt den smarten Grey. Die beiden geben ein durch und durch stimmiges Pärchen ab. Sub und Dom erkunden Hand in Hand das Soft-Porn-Land. Wer saudreckigen Sex erwartet, ist hier falsch, aber das wissen die Leserinnen und Leser von »Fifty Shades of Grey« ohnehin. Einige werden vielleicht bedauern, dass der Film auf die berühmte Tampon-Szene verzichtet. Wäre in den Staaten auch zu schwierig geworden. Überdies startet der Film weltweit am Valentinstag - als Date-Movie des Jahres 2015 sozusagen. Beyoncé steuert mit „Haunted“ den passenden Sound bei.
Grit Dora

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Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe

Drama/Lovestory, USA 2017, 118 min

Liebe Freunde des zwiefach genoppten Kabelbinders, nun schnallt Euch mal gut fest. Da das schon mal so fetzig mit dem ersten Teil geklapst hat und auch die Prosperität der Bau- und Heimwerkerbranche erigieren ließ, wurde hier noch mal scharf nachgewaschen. Wobei man sich das mit dem scharf schon beim ersten Teil so ziemlich klemmen konnte und mich eher an das Kitschromane-Kussi-Schmatzi-Karussell in der Postfiliale von Frau Bretschneider-Große auf der Plattleite 51 erinnerte. Das Ganze hat zwar so viel mit BDSM zu tun wie der frühe Van Morrison mit Rockabilly, aber eh! Hallo! Der Film hat immerhin die trübtassig deutschen Schlafzimmer wieder zum Entflammen gebracht, als die Günters und Uwes dieses Landes ihre Schlafkabinette mit Hilfe von Hornbach und OBI in Zentren der Lust reaktivierten und Muttern sich freudig erregt den Popo hat versohlen lassen. Leider war und ist der männliche Darsteller des Christian Grey, Jamie Dornan, so weit von fünfzig schattierten Ebenen seiner Schauspielkunst entfernt wie eine feinverstrichene Leberwurst auf einem Blatt Papier in der Mittagssonne. Aber auch Regisseurin Sam Taylor Johnson scheitert an dem verklemmt wirkenden Versuch, ein bisgen Verruchtheit in ihren Streifen zu packen, aber nicht mal an den Grenzen eines Tabubruches herumschubbert. Das wäre prinzipiell alles etwas ärgerlich, würde nicht Dakota Johnson (Tochter von Don Johnson und Melanie Griffith) als widerspenstige Devote brillieren. So also kehren für alle Baumarkterotiker Christian Grey und Anastasia Steele im zweiten Kapitel des nun verfilmten weltweiten Bestsellers auf die große Leinwand zurück. Nachdem Grey Anastasia im ersten Teil doch ein bisschen zu sehr aua gemacht hat (jaaa nich wirklich schlümm) und sie sich von ihm erschrocken trennte, versucht Christian sie zu vergessen und stürzt sich in neue Unternehmungen geschäftlicher Natur, während Ana (stasia) ihr Studium beendet hat und nunmehr als Redakteuse beim Seattle Independent Publishing House (SIP) tätig ist. Doch Ana kann ihren hoch dotierten und geheimnisvollen Spanking-Ritter nicht so schnell vergessen und empfindet noch immer eine tiefe Leidenschaft für ihn, denn Leiden schafft halt Leidenschaft. Als dann Christian auch noch um ein letztes Date bittet, kann Anastasia dem nicht widerstehen. Ihr sexuellöses Trallala wird neu entfacht, in deren Folge sie schmucke Tage voll prickelndem Erotikeididei erleben. Doch Greys Vergangenheit holt beide rasch ein, da nun dramaturgisch wertvoll plötzlich Anastasias Vorgängerinnen, samt Honigbauchnabel-Kim Basinger auf den Plan kommen, um sie von seiner Dom-Platte stoßen zu wollen. Das kann dann natürlich heiter werden und die Redaktion stellt sich nach einer zweistündigen Sitzung berechtigt die Frage: Hat die Beziehung zwischen Christian und Anastasia unter diesen Bedingungen noch eine Chance?
Fiftytwo Shades of Ray (van Zeschau)

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Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

Drama/Erotik, USA 2017, 106 min

Ich bin jetzt schon bereits von der Lust befreit, überhaupt diese Rezension zu schreiben, aber ich bin alt, brauche das Geld und bin auch so etwas wie der Aftervasall von Herrn Krabbe, der mir seit Jahren immer diese seltsamen Filme zuteilt. Vornehmlich Filme mit dem gefühlt 96sten Aufguss. Von daher kann ich mich schon glücklich schätzen, dass dies hier erst die dritte Überbrühung ist. Wenn man dem Filmtitel glauben schenken soll, würden jetzt noch 47 weitere Folgen folgen. Folge 50 mit betreutem Spanking im Sauerstoffzelt. Die letzten Teile heißen dann auch »Fifty Shades of Grey - Dreifaltigkeit« und »Fifty Shades of Grey - Mehrfaltigkeit«, oder so ähnlich. Aber anyway Herr Grey.
Durchaus berechtigt stellte sich die Redaktion des Kinokalenders vor genau einem Jahr nach einer zweistündigen Sitzung die Frage: Hat die Beziehung zwischen Christian Grey und Anastasia Steele unter den vorherrschenden Bedingungen des zweiten Teiles noch eine Chance? Und was soll ich Ihnen sagen liebe Leserinnen und Leser! Selbstverständling hat sie das, denn die quadrigantös genoppte und hochgebundene BDSM-Kuh will ja auch weiterhin aufs Vortrefflichste gemolken werden.
Immer weiter driftet die Story in Richtung grenzdebiler Bastei-Liebesromanverblödung, so dass ich jetzt schon ein allgemeines hausfräuliches Seufzen zwischen Gorbitz-Mitte und Radebeul Zitzschewig glaube zu vernehmen. Da Christian und Ana nun nach einigem Hin und Her und auch hoch und runter eine ausgewogene Balance zwischen Beziehung, Sex, Individualität, Kontrolle, Vanille- und Zimtpudding gefunden haben, ist es nun Zeit ein Bier zu fei… hä? …Verzeihung!…Blödsinn! …nun endlich die Hochzeitsglocken läuten zu lassen. Orrr! Der darauf folgende Urlaub scheint dann irgendeinem über-Quelligen-Emirates-ab-in-den-Urlaub-Commercial entliehen zu sein und zeigt dem passioniert embedded „Sonnenstrandbesucher“, wie es mit ein paar Boleros mehr auf Tasche auch noch so funktionieren kann. Aber natürlich kann man nicht 106 Minuten sinnbefreite Lust zeigen, ohne dass man sich gelangweilt beginnt am Hintern zu kratzen, also entschied man sich, das bumsvergnügte Treiben mit etwas Psycho & Crime zu würzen, verpasste aber irgendwie die überdrehte Gewürzmühle abzustellen. Zunächst poltert wieder unser aller Honigtöpfchen Kim Basinger als Ehemalige ins Geschehen, worauf anschließend Anas Vater Ray (Callum Keith Rennie) in einen schweren Unfall gerät und plötzlich im Koma liegt. Als ob das nicht schon alles genug wäre, meldet sich nun noch Anas früherer Boss Jack Hyde (Eric Johnson) vom Seattle Independent Publishing House und beabsichtigt sinnlosen Stress zu machen, um sogleich postwendend Christians Schwester Mia Grey (Rita Ora) zu entführen. Jetzt schwebt auch noch Ana in Lebensgefahr und benötigt so dringend wie noch nie die Hilfe von Christian. Ich halt das alles nicht mehr aus, es ist 21:23 Uhr und ich fahre jetzt noch mal mit dem Kraftwagen zur Tanke von Herrn Andreas Krjukow, um mir ein paar eiskalte Raketen aus dem Hause Augustiner zu erwerben. Boar eh!
Ray van Zeschau (Fifty Shades of Boar eh)

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Di, 20.02.
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