Sonderveranstaltung

RISE Fly Fishing Film Festival

die Filme:

COMING HOME
Christian Keßler zeigt in ”Coming Home“ ein intimes Portrait über den Fliegenfischer Matthias Plöger, der den Fluss aus seiner Heimat vorstellt und dessen Besonderheiten aufzeigt. Dabei geht es nicht ausschließlich um das Angeln, sondern auch um die Geschichte seines Vaters, der ihm das Fliegenfischen näher brachte und ihn bis heute darin prägt. Es geht auf eine Reise zurück an den Ort, an dem er im Alter von 10 Jahren zum ersten Mal mit einer Fliegenrute stand und versuchte Bachforellen zu fangen. Es wird deutlich, wieviel ihm an seiner Heimat liegt und wie sehr er sein Hausgewässer zu schätzen weiß. Es machte ihn zu dem Fliegenfischer, der er heute ist. Umso wichtiger ist es Matthias, dass dieser Fluss nachhaltig geschützt wird und er eines Tages vielleicht auch seinen eigenen Kindern hier das Fliegenfischen zeigen kann.

FOKUS
Ende 2017 hat sich Florian Lustig dazu entschieden seine beiden Hobbies, Filmen und Fliegenfischen, zu vereinen. Gemeinsam mit seinem Vater Peter Lustig produzierte er den Film „Fokus“. Dieser spielt in einem kleinen abgelegenen Tal in der wunderschönen Naturlandschaft der Obersteiermark in Österreich. Lustig zeigt Parallelen zwischen dem Alltäglichen, dem Fischen und der Natur und wie essentiell es ist, sich im Leben auf seine Ziele zu fokussieren. Am Beispiel des „wilden Flusses“, welcher im Jahre 2010 von einem gewaltigen Unwetter verwüstet wurde demonstriert der Film, welche unglaublichen Kräfte die Natur entfesseln kann. Die jahrelange Regeneration ohne Eingriff von Menschenhand verdeutlicht, dass auch die Natur darauf „fokussiert“ ist sich zu erneuern. Dieses Gewässer, welches ausschließlich wilde Fische beheimatet, hat sich zu einem einzigartigen Lebensraum entwickelt.

LOST IN BRANDENBURG
In vielen Fliegenfischen-Filmen werden Momente gezeigt in denen alles funktioniert. Der Angler ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort, die Fische fressen, er wählt die richtige Fliege, macht den perfekten Wurf und fängt einen traumhaften Fisch! Der Film „Lost in Brandenburg“ von Christian Blümel zeigt, dass die Realität an vielen Tagen anders aussieht! Er begleitet Simon Stäblein und Ole Rogowski durch eine Forellen-Saison in Brandenburg in der nichts zu klappen scheint. Jedes Jahr starten die beiden voller Enthusiasmus ins neue Jahr, mit der Sicherheit, dass ihre Ausdauer an einigen Tagen, an denen alles passt, mit großen Fischen belohnt wird. Doch dann kommt alles anders: Zur falschen Zeit am richtigen Ort, zur richtigen Zeit am falschen Ort und an manchen Tagen wollen die Fische einfach nicht fressen. Trotzdem geben sie die Hoffnung nie auf, begeben sich auf Ursachenforschung und sind möglicherweise am Ende doch noch erfolgreich.