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Aquaman

Action/Science-Fiction, USA 2018, 144 min

Tausende Jahre war es verschollen, aber nun erhebt sich das mächtige Atlantis, um die Oberflächenwelt zu erobern und alle Rollmöpse zu befreien. Die Figur des Aquaman tauchte schon in den vergangenen »Batman vs Superman: Dawn of Justice« und »Justice League« Filmen auf und ähnlich wie in jenen Produktionen folgt die Handlung bei Warner aktuell für einer eher simplen Gut-und-Böse-Geschichte. Doch wenn man den schmachtenden Seufzern bei der Vorschau im Kino trauen kann, wäre es den meisten Damen egal, ob Jason Momoa nun einen Unterwasserschurken und Thronbeschmutzer bekämpft oder stattdessen beim Yoga die EU-Verordnung zur Salatgurke vorträgt - Hauptsache er trägt dabei kein Shirt und zwinkert ab und zu in die Kamera. Bevor er aber König der Fische werden kann, muss Arthur Curry erst erwachsen werden. Immerhin ist er der Sohn des einfachen Mannes Tom Curry und der submarinen Königin Atlanna und damit potentieller Thronfolger. Das trifft sich gut, denn Superbösewicht Ocean Master (Patrick Wilson) strebt nach Macht und Zerstörung. Aquaman muss sich dieser Gefahr aber ohne seine Freunde von der Justice League stellen, denn man kennt sich hier noch nicht. Dann also die Vorgeschichte nach dem ersten Auftritt. Ein bisschen verwirrend, aber so wird das bei DC gemacht, inklusive der Tatsache, dass inhaltlich eher für zarte Kinderseelen, als für Jugendliche und Erwachsene produziert wird. Aber egal, solange Jason Momoa gut angefeuchtet ist, erträgt man auch den Kampf von Riesenseepferdchen und Megakrebsen. Als vorbereitende Lektüre empfehle ich die Spongebob-Folge „Heldenhafte Urlaubsvertreter“ mit Meerjungfrauman, Blaubarschbube und dem bösen Mantarochen.
Pinselbube