11. Januar 2023

Weitere Vorstellungen von »Mein Onkel Lubo« nach der eine außergewöhnlichen Deutschlandpremiere

Das ärmste Land der EU, Lebensfreude und Musik der Freunde der italienischen Oper – und was Lea Grundig damit zu tun hat.
Weitere Vorstellungen von  »Mein Onkel Lubo« nach der eine außergewöhnlichen Deutschlandpremiere

Eine außergewöhnliche Deutschlandpremiere erlebte die Schauburg am 6. Januar. Auf Grund der überaus positiven Ressonanz und der fast ausverkauften Schauburg erhielt der Protagonist und deutsche Produzent des Filmes Ray van Zeschau das Angebot der Schauburg den Film am Sonntag, dem 15. Januar, 12:00 Uhr und am Mittwoch, dem 18. Januar, 19:00 Uhr noch einmal zu zeigen.
Ray van Zeschau und Cutter Rainer A. Schmidt werden erneut zugegen sein. 

Die Doku »Mein Onkel Lubo« über den bulgarischen Maler und Graphiker Ljuben Stoev erzählt sehr persönlich über die Nachwendegeschichte, über Armut und zerplatzte Träume im Postsozialismus und die Schere zwischen Arm und Reich. Der Film ist kurzweilig, unterhaltsam, trotz des teils schwermütigen Tatsachen humorvoll und dabei voller Lebensfreude. Die Musik zum Film kommt u.a. von Tex Morton, den Freunden der italienischen Oper, Ray & the Rockets und Frieder Zimmermann.

Tickets sind im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.


Zum Film
»Mein Onkel Lubo« ist eine 59 minütige Dokumentation über den verstorbenen bulgarischen Maler und Graphiker Ljuben Stoev, der Anfang der 60er an der Hochschule für bildende Künste bei Lea Grundig in Dresden studierte und dessen Neffe, der Künstler Ray van Zeschau, nun seine Atelierwohnung in Sofia geerbt hat. 

Ray fliegt nach Bulgarien um die Wohnung zu verkaufen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit der mit Kunst gefüllten Wohnung und der bulgarischen Hauptstadt findet er einen neuen, tieferen Zugang zu seinem Onkel, seiner Kunst und dem seit der Wende im Postsozialismus feststeckenden ärmsten Land der EU, dessen Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft. Ray begibt sich in die Fußstapfen seines Onkels, verkauft die Wohnung und feiert ein letztes mal in Lubos Wohnung mit alten Freunden den Geburtstag seines Onkels, bringt die Kunst zurück an den Ort, wo alles begann und erfüllt, wenn auch posthum, den größten Wunsch seines Onkels, noch einmal in Dresden ausstellen zu können.

http://youtu.be/t1DOSxa_T60?t=7