Herr der Ringe Ext. Trilogie

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

Abenteuer, USA 2002, 180 min

Nach der fulminanten Einführung in die große epische Erzählung von J.R.R. Tolkins bringt Regisseur Peter Jackson nun mit »Die zwei Türme« den zweiten Teil, des auf drei Folgen angelegten Großereignisses auf die Leinwand. Und wieder ist die gesamte Zukunft Mittelerdes untrennbar mit dem Erfolg der Gefährten verbunden. Selbstverständlich geht es einmal mehr um den archaischen Kampf zwischen Gut und Böse und wieder ist der ganze Film in atemberaubender Spannung und genauso dunklen Tönen gehalten.
Nachdem sich die Gefährten am Ende von Teil eins trennen mussten, führt der Teil 2 sie zu neuen und größeren Abenteuer in ganz Mittelerde. Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Astin) begegnen in den Bergen von Emyn Muil dem geheimnisvollen Gollum (Andy Serkis), der verspricht sie nach Mordor zu bringen. Die anderen, daruntern Aragorn und Legolas erreichen das Königreich Rohan und geraten dort in die Intrigen gegen den einst große König Theoden. Aragorn wird von dessen Nichte Eowyn als Retter des Reichs erkannt und muss zu seiner Liebe zu Elbin Arwen (Liv Tyler) stehen. Zwar räumlich getrennt, müssen sich die Gefährten der großen Bedrohung stellen, die von den zwei Türmen ausgeht. Denn dort, zwischen Barad-dûr, der Festung des Dunklen Herrschers Sauron, und der Hochburg des Zauberers Saruman auf Orthanc züchtet der korrupte Zauberer Saruman eine bedrohliche Armee von 10.000 Kriegern um die Bevölkerung Mittelerdes zu vernichten…
Robert Shaye und Michael Lynne, Executive Producers und Chefmanager bei New Line zu Teil 2: „Was in Die zwei Türme passiert, geht uns heute genauso an wie die Leser vor 50 Jahren. Tolkien hat das verführerisch-fatale Wesen der Macht nie aus den Augen verloren. Aber er vergaß auch nicht, dass ein Mensch - oder Hobbit -, egal wie klein und unscheinbar er wirkt, dennoch den Lauf der Geschichte beeinflussen kann.“

Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

Fantasy, USA/Neuseeland 2003, 210 min

In Die Rückkehr des Königs besiegeln die Gefährten ihr eigenes und das Schicksal von Mittelerde. Während die verbliebenen Angehörigen der Gemeinschaft des Rings sich auf den Weg zur finalen Schlacht um Mittelerde machen, nähern sich die Hobbits Sam und Frodo Mordor. Sie wollen das Böse aufhalten, indem sie den Einen Ring eigenhändig zerstören. Aber als Hindernis erweisen sich nicht nur die Männer des bösen Sauron, auch der von seinen inneren Dämonen getriebene Gollum hat durchtriebene Pläne.
Im dritten Jahr nach dem Start von Peter Jacksons Fantasy-Trilogie, die zu einer Art neuen Ära der Kinoindustrie wurde und nicht nur Art und Weise der Filmproduktion nachhaltig veränderte, scheint die Erwartungshaltung an den abschließenden Teil besonders hoch zu sein. Im Gegensatz zu der eher überstürzten und lässigen Art im Umgang mit Matrix, dessen Marktpotential wohl nur mittels einer schnellen und im Halbjahrestakt organisierten Auswertung ausgeschöpft werden konnte, zeigt der visionäre und langfristige Umgang mit der Herr-der-Ringe-Trilogie ein völlig anderes Verständnis und Umgang mit dem Medium. Obwohl oder weil allein der 1. Teil der Trilogie bereits auf Platz 10 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten rangiert und das Gesamtbudget von 190 Mio. Dollar längst eingespielt hat und damit auch kommerziell zu einem der erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte avancierte. Peter Jackson jedenfalls hat sich mit dieser Trilogie sein eigenes Denkmal im Filmhimmel gesetzt. Und dass Zuschauer in der ganzen Welt dem 17. Dezember entgegen fiebern, ist ein Beweis für die Qualität der Fantasy-Trilogie und die Nachhaltigkeit ihrer Ausstrahlung. Und wer weiß heute schon, welche neuen Rekorde »Die Rückkehr des Königs« aufstellen wird.
Die Handlung:
Der Abschluss der Saga wird ebenso episch breit angelegt erzählt. Während Gandalf und Pippin Gondor erreichen, wo Denethor, Boromirs Vater und Statthalter, die Schlacht vorbereitet, bricht Aragorn seinerseits von Rohan auf, um Gondor zu Hilfe zu kommen. Doch Gondor wird belagert und Faramir, Boromirs jüngerer Bruder, wird im Kampf verletzt. Merry und Dernhelm, der eigentlich die verkleidete Éowyn ist, töten den Anführer der Schwarzen Reiter, was Aragorn triumphieren lässt.
Derweilen entdeckt Pippin Denethor, den Sauron verzaubert hat, und es gelingt ihm auch mit Hilfe Gandalfs, Faramir zu retten. Eine Abteilung marschiert auf die Pforten Mordors zu, wo Saurons Boten Frodos Habseligkeiten bewachen. Doch Frodo selbst ist verschwunden, denn Sam hat ihn gerettet, und sie sind längst aufgebrochen. Frodo trägt schwer an dem Ring und gerät in Versuchung, ihn zu benutzen, aber Sam hilft ihm, standhaft zu bleiben. Sie erreichen die Schicksalskluft, doch Frodo ist unfähig, sich vom Ring zu trennen. „Der Ring ist mein.“ Da taucht Gollum auf…
ak

Der Herr der Ringe - Die Gefährten

Abenteuer, USA 2001, 180 min

„Ein Ring, sie zu knechten - sie alle zu finden. Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“ Seit 47 Jahren haben diese Worte J.R.R. Tolkiens die Fantasie von Millionen Lesern seiner Bücher auf der ganzen Welt angeregt. Nun wird die von ihm erschaffene Legende auch auf der Kinoleinwand zum Leben erweckt. Ein Unternehmen, das zu einer der größten und aufwändigsten Filmproduktion aller Zeiten wurde. Parallel verfilmten Regisseur Peter Jackson und sein Team in der großartigen Kulisse Neuseelands die Teile der Trilogie, die nun im Jahresabstand auf der Leinwand präsentiert werden.
So beginnt am 19. Dezember 2001 das Abenteuer mit „Die Gefährten“, indem sie mit der zauberhaften Welt von Mittelerde und ihren Bewohnern - Menschen, Hobbits, Elben, Zwergen, Zauberern, Trolls und Orks - vertraut gemacht werden. Der junge, schüchterne Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen außergewöhnlichen Ring. Es ist der Meister-Ring, ein Werkzeug absoluter Macht, das es Sauron, dem abgrundtief-bösen Herrn von Mordor, erlauben würde, Mittelerde zu beherrschen und ihre Völker zu versklaven. Es sei denn, Frodo und seinen treuen Gefährten gelingt es, den Ring über ganz Mittelerde zu transportieren, um ihn in den Tiefen des Orodruin, des Feurigen Berges, in die Schicksalsklüfte zu werfen und für immer zu zerstören. Doch diese Reise bedeutet, tief in Feindesgebiet einzudringen, wo der dunkle Herr regiert und seine Armeen von Orks um sich schart. Doch nicht nur von außen müssen die Gefährten das Böse bekämpfen, sondern auch Uneinigkeiten innerhalb der Gruppe und den zersetzenden Einfluss des Ringes selbst. So ist die gesamte Zukunft untrennbar mit dem Schicksal der Gefährten verbunden…
Eine atemberaubende Spannung und eine mit allen technischen Rafinessen zum Leben erweckte Fantasiewelt versprechen einen anspruchsvollen zweieinhalbstündigen Filmgenuss für Tolkien-Fans und alle, die es werden wollen.