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Fuchs im Bau

Drama, Österreich 2020, 102 min

Der Titel dieses wunderbaren Films kommt leichtfüßig und doppeldeutig daher. Im Bau - da sind die Weggesperrten, die Verurteilten, die, die nicht mehr dazu gehören. Aus den Augen - aus dem Sinn. Aber sie sind noch da. Wir haben sie nur verbannt. Auch Jugendliche kommen in den „Bau“.
»Fuchs im Bau« nimmt uns mit hinter die Tore, zu jungen Straftätern und den Menschen, die sich um sie kümmern. Eine sehr eigenwillige, erfahrene und warmherzige Lehrerin und ihr neuer Kollege stehen im Zentrum des Films.
Fuchs, der neue Lehrer, muss noch viel lernen: von der Gefängnisleitung, von der Kollegin und nicht zuletzt von „Insassen“, die nichts zu verlieren haben. Und außerdem trägt er noch die Belastungen aus seinem eigenen Leben mit in den Beruf. Vor ihm liegen Aufgaben, die gemeistert werden wollen.
»Fuchs im Bau« ist auch ein Beispiel dafür, dass gute Spielfilme wie Dokumentarfilme wirken. Für seine Qualitäten wurde der Film vielfach ausgezeichnet, unter anderem beim Max Ophüls Festival 2021 für Regie und Drehbuch. Den Drehbuchpreis gewann der Film auch beim süddeutschen Fünf-Seen-Filmfestival. Ergänzt wird dieser Reigen durch den Deutschen Schauspielpreis 2021 für Maria Hofstätter.