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Märzengrund

Drama, Österreich/Deutschland 2022, 110 min

Die wahre Geschichte eines jungen Mannes, der sich von der Welt lossagte. „Endlich frei, endlich frei, endlich ganz frei!“ so tönt es durch das Zillertal in den 1960er Jahren. Ein Ort abseits großer Städte, voller Natur, Berge und Kühe. Hier lebt Elias (Johannes Kirsch), der perfekte Schulnoten hat und der Sohn des wohlhabendsten Großbauern im ganzen Zillertal ist. Dadurch ist sein Lebensweg quasi in die Wiege gelegt worden: Er soll einmal das Familiengeschäft übernehmen. Dem steht auch eigentlich nichts im Wege, bis auf den Fakt, dass Elias da so gar keine Lust drauf hat. Also trifft er eine Entscheidung, die wahrscheinlich jeden schockt: Er schlägt das Erbe aus und zieht sich in die wilde Bergwelt zurück. Hoch oben auf dem Märzengrund, einer Hochalm, quartiert er sich ein und sucht seinen eigenen Neuanfang. Doch es zieht ihn selbst davon weg, in immer wildere Gegenden, bis hin ins Hochgebirge, wo nicht einmal mehr Bäume wachsen. Nur hier ist er frei, nur hier spürt er sich selbst und seine Freiheit, anders als in den engen Beschränkungen unten im Tal. Sein einziger Kontakt sind Briefe zu seiner großen Liebe: Einer geschiedenen Maid (Verena Altenberger), dessen Beziehung unter keinem guten Stern stand, da Elias’ Eltern die Liebe unterbunden hatten. Doch er kann nicht ewig allein in den hohen Bergen leben…
»Märzengrund« basiert auf dem Theaterstück von Felix Mitterer und wurde von Adrian Goiginger, der 2017 mit »Die beste aller Welten« für einen Achtungserfolg sorgte, auf die Leinwand gebracht.
Anne