Zwischen uns das Meer
Marseille, Anfang der 1990er Jahre. Der 27-jährige Nour ist illegal aus Marokko nach Frankreich gekommen. Gemeinsam mit Freunden schlägt er sich mit Gelegenheitsjobs und kleinen Geschäften durch. Zwischen Hoffnung, Nachtleben und dem permanenten Gefühl der Unsicherheit lebt er ein Leben am Rand der Gesellschaft, frei und doch fragil.
Als Nour Serge begegnet, einem charismatischen und unberechenbaren Polizisten, verändert sich sein Leben grundlegend. Durch Serge lernt Nour auch dessen Frau Noémie kennen. Zwischen den dreien entsteht eine Beziehung aus Begehren, Abhängigkeit und Sehnsucht.
Über ein Jahrzehnt prägen Freundschaft, Liebe und Verlust Nour’s Leben im Exil. Während Marseille zur pulsierenden Bühne seiner Erfahrungen wird, muss er erkennen, dass Exil nicht nur ein Ort, sondern ein Zustand ist, und das Zugehörigkeit manchmal weniger mit Herkunft zu tun hat als vielmehr mit Menschen.
Entstanden ist ein emotionaler, sinnlicher und lebensbejahender Film über Migration, Identität und die uns alle bewegende Frage: Was bedeutet es, irgendwo anzukommen?
Buch: Saïd Hamich
Regie: Saïd Hamich
Darsteller: Ayoub Gretaa, Anna Mouglalis, Grégoire Colin, Omar Boulakirba, Rym Foglia
Kamera: Tom Harari
Musik: Lilian Corbeille
Bundesstart: 23.04.2026
Start in Dresden: 23.04.2026
FSK: ab 12 Jahren