Pressure
Man kennt’s: Man hat ein Event geplant, alles ist fertig, alles ist perfekt. Nur das Wetter kann einem noch einen Strich durch die Rechnung machen. Heutzutage hat man drölfzig Wetter-Apps auf dem Handy und alle sagen was anderes. Alle drei Stunden ändert sich die Vorhersage. Das Wetter ist auch das einzige, bei dem die Menschheit versucht, wahrlich in die Zukunft zu blicken. Ist das überhaupt möglich? Aber mal zum Film. Wir befinden uns 72 Stunden vor dem D-Day. Alles ist vorbereitet. Nur eines ist wie immer unberechenbar: das britische Wetter. Der Oberbefehlshaber der Alliierten, Dwight D. Eisenhower (Brendan Fraser), muss eine Entscheidung treffen. Schlechte Wetterbedingungen könnten die größte Seeinvasion aller Zeiten zunichte machen. Aber Warten birgt das Risiko, dass der deutsche Geheimdienst davon Wind bekommt. Eisenhower hat auch noch PTSD von einer desaströsen D-Day-Probe und kann sich nur seiner Vertrauten, Captain Kay Summersby (Kerry Condon) anvertrauen. Der oberste Meteorologe Großbritanniens James Stagg (Andrew Scott) wird eingeflogen. Er soll die folgenreichste Vorhersage der Geschichte machen. Das Schicksal des Krieges und das Leben von Millionen Menschen stehen auf dem Spiel. No Pressure also.
Regisseur Anthony Maras nahm sich das gleichnamige Theaterstück aus 2014 von David Haig als Vorbild, mit dem er auch zusammen das Drehbuch verfasste. Zwar ist die Geschichte von wahren Begebenheiten inspiriert, jedoch werden sich einige Freiheiten rausgenommen. Zum Beispiel kam der Meteorologe Stagg nicht erst kurzfristig dazu, sondern arbeitete schon eine ganze Weile an den Vorhersagen für das Wetter am geplanten D-Day. Auch die Wetterbedingungen wurden etwas angepasst für den dramatischen Effekt.
Anne
Buch: David Haig, Anthony Maras
Regie: Anthony Maras
Darsteller: Andrew Scott, Brendan Fraser, Kerry Condon
Bundesstart: 17.09.2026
Start in Dresden: 17.09.2026
FSK: ab 12 Jahren