Pas de café, pas de télé, pas de sexe

Drama, Schweiz 1999, 87 min

Maurizio will nach einem Jahr wieder zu Arno ins besetzte Haus ziehen. Während Maurizio getreu der Maxime lebt: „Es ist nicht wichtig, mit wem man schläft, sondern wen man liebt“ - eine Maxime, mit der seine französische Freundin Nina nicht ganz einverstanden ist, lebt Arno geradezu enthaltsam: „Kein Kaffee, kein Fernsehen, kein Sex“, so fasst es Arnos Mitbewohnerin ironisch zusammen. Arno soll jetzt Nina zum Schein heiraten, damit sie mit Maurizio in Genf leben kann. Maurizio muss schon am zweiten Tag nach ihrer Ankunft kurz verreisen. So müssen sich Arno und Nina allein kennen lernen. Während er ihr Genf zeigt, sie zusammen durch die Stadt schweifen und ausgelassen sind, verlieben sich die beiden ineinander. Arnos Zurückhaltung und seine Eigenwilligkeit faszinieren Nina. Sie verbringen den nächsten Abend zusammen, und am Morgen darauf sieht man Arno mit einer Kanne Kaffee aus seinem Zimmer kommen.
Als Maurizio wiederkommt, verkompliziert sich die Lage. Arno und Nina gestehen ihm, dass sie sich verliebt haben. Sie kann und will sich aber nicht zwischen den beiden entscheiden. Schließlich versuchen sie, das Dilemma zu dritt zu lösen…
„Anfangs den eher verkniffenen Charme früher WG-Filme von Dany Levy versprühend, entwickelt sich der Debütfilm des Schweizer Romed Wyder zu einem überraschend feinsinnigen, humorvollen Porträt seiner Landsleute.“ Der Tagesspiegel

Buch: Romed Wyder

Regie: Romed Wyder

Darsteller: Vincent Coppey, Alexandra Tiedemann, Pietro Musillo, Nalini Selvadoray

Kamera: Stéphane Kuthy

Musik: Thierry Clerc, Daniel Schweizer

Produktion: Romed Wyder

Bundesstart: 23.11.2000

Start in Dresden: 22.02.2001

FSK: ab 12 Jahren