On The Edge

Drama, USA 2000, 86 min

Jonathan breitet die Arme aus und fliegt, doch er hat Glück im Unglück. Er bricht sich nur den kleinen Finger bei dem Versuch, sein Leben schön und gewaltsam zu beenden. Für vier Wochen landet Jonathan in der psychiatrischen Anstalt. Und die Glückssträhne hält an. Er trifft Dr. Figure und pflegt mit ihm den sparsamen Gebrauch von Sarkasmus. Und verdammt noch mal, in Jonathans kleinem Finger steckt mittlerweile mehr Wissen über Selbstmord als in Dr. Figures ganzem Bücherregal. Gleichwohl haben sich beide noch etwas beizubringen. Aber dann begegnet Jonathan diesem durchgeknallten Toby, und schlimmer noch, er begegnet Rachel! Für Rachel würde er sich glatt noch einmal von den Klippen stürzen. Wer mit Rachel nicht fliegen lernt, der sollte sich besser irgendwo in einer Ecke verkriechen. Über diesen Film lässt sich nur Gutes sagen. Soundtrack, Rhythmus, Schnitt und Kamera ergänzen eine perfekte Inszenierung und begleiten hervorragende Darsteller. Und der Verleih beließ den Film gar in der untertitelten Fassung. Was für ein Glück! Wenn es hier nicht um frustrierte, desillusionierte Jugendliche irgendwo in einer irischen Klapsmühle ginge. Da muss man sich erst mal rein trauen…

Buch: John Carney, Daniel James

Regie: John Carney

Darsteller: Cillian Murphy, Tricia Vessey, Jonathan Jackson, Christopher Lori, Gerard McSorley, Stephen Rea

Kamera: Eric Alan Edwards

Produktion: Hell's Kitchen Films, Ed Guiney, Arthur Lappin, Jim Sheridan

Bundesstart: 06.06.2002

Start in Dresden: 06.06.2002

FSK: ab 12 Jahren