Monster House

Zeichentrick/Fantasy, USA 2006, 90 min

In dieser Horrorkomödie nehmen es drei Kinder mit einem verhexten, beängstigenden Haus auf.
Was sonst eher die Rentner tun, betreibt der zwölfjährige DJ (Mitchel Musso), der offensichtlich auch zu viel Zeit hat. Obendrein hat er sturmfrei. Er beobachtet die Leute und ganz besonders gerne seine Nachbarn. Im Haus des schrulligen Mr. Nebbercracker (Steve Buscemi) scheint irgend etwas nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Und nachts sind so seltsame Geräusche zu hören. Ständig verschwinden dort auf merkwürdigste Art Gegenstände wie Dreiräder, Spielzeuge, Bälle bis hin zu Haustieren. Und wo ist eigentlich die Frau des Mr. Nebbercracker geblieben ? Einen Tag vor Halloween entschwindet schon wieder ein Basketball im Nirvana oder in diesem Fall im Schlund des mysteriösen Anwesens.
Da reicht es ihm, jetzt ist es Zeit, aktiv zu werden. Seltsame Menschen geben ihm Ratschläge. Aber es glaubt ihm leider niemand und deshalb will DJ zusammen mit seinen Freunden Chowder (Sam Lerner) und Jenny (Spencer Locke) dem Geheimnis des unheimlichen Hauses auf die Spur kommen. Das geht allerdings erst einmal gründlich schief. Dort scheint es nämlich nicht nur zu spuken, das Haus scheint der Spuk selbst zu sein.
Regisseur Gil Kenan hatte bei seinem Debüt das Produzententeam Robert Zemeckis und Steven Spielberg an seiner Seite. Wie in Zemeckis Film »Polarexpress« wurden auch hier die Figuren originalgetreu mit CGI Technologie (Motion-Capture-Tricktechnik) nachgebildet. Könnte sich als einer der Family-Entertainment-Hits erweisen.
Bettina D. Schneider