Elizabethtown

Komödie, USA 2005, 138 min

»Elizabethtown« ist großes wunderhübsches Hollywood-Gefühlskino. Die Hauptrolle spielt das Leben selbst. Liebe, Leiden, Verlust und Glück…
Drew (der schöne Orlando Bloom, »Herr der Ringe«) hat alles vermasselt: Acht Jahre seines Lebens hat er an einem innovativen und angeblich revolutionären Schuhmodell getüftelt und entwickelt und nun ist das ganze Ding ein Flopp. Viele Millionen Dollar hat das alles verschlungen, so dass ihn seine Firma nun auch nicht mehr braucht. Job weg, die Freundin weg, wenn jetzt noch jemand was von ihm will, kann sich das nur um einen Irrtum handeln. Es hat sich aber niemand geirrt. In dieser Situation ist es das beste, man bringt sich einfach um.
Als er das gerade auf unkonventionelle Weise versucht, wird er von einem Anruf seiner Schwester gestört. Sie teilt mit, dass der Vater gestorben sei und Drew soll sich um das Begräbnis im entlegenen Kentucky kümmern. Endlich hat er wieder eine Aufgabe und begibt sich aufs Land nach Elizabethtown, wo er auch die ganze Verwandtschaft vorfindet. Unterwegs trifft er auf die hübsche Stewardess und Plappertasche Claire (Kirsten Dunst , »Spiderman«), die ziemlich uninteressant ist - erst mal.
In dem 138-min-Werk spielt Susan Sarandon eine zauberhaft gestresste Witwe. Bei dieser Gelegenheit erleben wir hohe komödiantische Kunst. Auch Alec Baldwin und Jessica Biel bekommen wir zu sehen und wir hören einen beeindruckenden Soundtrack, der die Atmosphäre perfekt macht.
Cameron Crowe (»Almost Famos«) in Personalunion schrieb Drehbuch, führte Regie und war einer der Produzenten, auch Tom Cruise legte u.a. dafür etwas Geld in die Mitte.
Bettina D. Schneider