The Hills Have Eyes 2

Horror/Thriller, USA 2007, 89 min

Jaa, der Terence hatte zwei Augen, unglaublich blau waren die und zum Frühstück aß er immer harte Eier aus einer Lommatzscher Geflügelbude, die gepellt auch irgendwie etwas vom eindringlichen Blau seiner Augen zu haben schienen. Als eines Tages, an einem 12. April des…
Jetzt sagt mir gerade jemand, dass Terence Hill immer noch blaue Augen hat, da er noch lebt, aber nicht im diesem Film mitspielt.
Tschuldigung. Also noch mal: Nach dem erfolgreichen und sehenswerten Splatterremake 2006, des Gruselkrachers aus dem Jahr 1977 von Wes Craven werden ordentlich noch mal ein paar Bluttüten nachgelegt und in die Linse geschmissen. The Atomic Mutants are still alive, but this hat sich nach einem Jahr offensichtlich noch nicht rumgesprochen. Zumindest nicht für einen Haufen Kadetten der Nationalgarde, die man beauftragte, allerlei wissenschaftliche Ausrüstung und Gerümps in einen entlegenen militärischen Außenposten in die Wüste von Neu Mexiko zu liefern.
Dort angekommen, ist wie fast zu erwarten, kein einziger Kamerad, Kollege oder wie auch immer mehr vorhanden. Ein Notruf aus einem Funkgerät lässt nichts Gutes erahnen und so beginnt inmitten der hügeligen Wüstenlandschaft eine Suche auf to be, or not to be und das wie um so brutaler. (Verstanden?) Letztendlich soll »The Hill Have Eyes 2« wahrscheinlich eine unterhaltsame Variante von „Zehn kleine Negerlein“ und irgendeinem beliebigen Tag in Bagdad sein. Aber keine Ahnung, angesichts des verantwortlichen Regisseurs Martin Weisz, der schon mit »Rothenburg« in der Kinoabdeckerei landete und zu Recht von Armin Meiwes, Sie wissen schon, Herr Feinkost aus Rothenburg, die Aufführung seines Filmes untersagt bekam. Als einzige Unterschiede wären hier zu erwähnen, dass es in Bagdad nicht so hügelig ist und der gewaltbereite Iraker keine Amis verspeist, was vielen nach der Selbstsprengung ihrer Kauwerkzeuge, Verdauungsorgane und was noch so an einem Menschen dran ist, auch schwer fallen dürfte. Einmal Lungenhaschee und einen Teller saure Zipfel bitte.
Ray van Zeschau

Buch: Jonathan & Wes Craven

Regie: Martin Weisz

Darsteller: Michael McMillian, Jessica Stroup, Daniella Alonso, Michael Bailey Smith, Jacob Varga, Lee Thompson Young

Kamera: Sam McCurdy

Musik: Trevor Morris

Produktion: Craven, Maddalena Films, Wes Craven, Marianne Maddalena, Peter Locke

Bundesstart: 29.03.2007

Start in Dresden: 29.03.2007

FSK: ab 18 Jahren