Spuren eines Lebens

Drama, USA 2007, 117 min

Mit »Spuren eines Lebens« kommt ein zutiefst emotionaler Film in die Kinos, der die Beziehung zwischen Mutter und Tochter beschreibt. Dabei gibt es mindestens einen großen Namen: Meryl Streep neben Glenn Close.
Ann Lord (Vanessa Redgrave) liegt im Sterben. An ihrem Bett sitzen ihre beiden sehr unterschiedlichen Töchter, die natürlich sehr in Sorge sind. Constance zum einen (Natasha Richardson) ist Hausfrau und Mutter, die ein zufriedenes Leben führt und bei sich angekommen ist. Nina (Toni Colett) ist noch immer eine ruhelose Junggesellin. In dieser Situation offenbart Ann den Mädchen ein lang gehütetes Geheimnis. Sie lässt nach Harris rufen, einem Mann, den sie mehr als jeden anderen geliebt hat. Sie fragen sich, was er ihrer Mutter wohl bedeutet haben mag.
Eine Rückblende bringt Ann (Clare Danes) fünfzig Jahre zurück zu einem wunderschönen Sommerwochenende. Sie ist aus New York nach Newport gereist, um auf der Hochzeit ihrer besten College-Freundin Lila Wittenborn (Mamie Gummer und später Meryl Streep) die Trauzeugin zu sein. Auf dieser High-Society-Party ist die Braut sehr nervös, wobei ihr Ann eher eine starke Hilfe ist als ihre Mutter (Glenn Close). Aber nicht nur Lila steht an ihrer Seite, sondern auch ihr unbezähmbarer Bruder Buddy. Doch dann sieht sie Harris (Patrick Wilson), einen langjährigen Freund der Wittenborns, in den sie sich schlagartig verliebt. Diese Liebe verändert ihr gesamtes Leben für immer, und auch das ihrer Töchter.
Susan Minot und Autor und Pulitzer-Preisträger Michael Cunningham (»The Hours«) haben den Roman-Bestseller auf die Leinwand adaptiert. Das Besondere: die beiden Mütter Vanessa Redgrave und Meryl Streep spielen jeweils mit ihrer echten, Tochter.
Bettina D. Schneider