MESKEREM MEES

Sonderveranstaltung

Selbst das tonangebende Consequence of Sound sagt: sobald Meskerem Mees (22) zu singen beginnt, geschieht etwas Magisches. Mit gerade mal ihrer Stimme, einer akustischen Guitarre und dem Cello von Sister in Arms Febe Lazou lässt sie den Song zu einer hinreißenden Perle des Folkpop aufblühen. Dank des Traumdebüts mit ‚Joe‘ bieten sich ihr im In- und Ausland gute Aussichten. Auch ‚Seasons Shift‘ und ‚Astronaut‘ bestätigten ihren Status eines Toptalents. Ein Status, der sie bereits an tolle Orte in Europa gebracht hat, mit Stationen in Berlin, Paris und - als Sahnehäubchen - dem prestigeträchtigen Montreux Jazz Festival am Genfer See. Und jetzt ist ‚Julius‘ da, ein Debütalbum, auf das man richtig stolz sein kann. Die Melodien und Refrains der 13 Songs gehen sofort ins Ohr und mit treffsicheren Worten - mal to-the-point, mal poetisch - zieht Meskerem jeden in den Bann ihrer Songs. Songs, die, wären sie vor einem halben Jahrhundert geschrieben worden, ebenso gut aus der Feder von einem Bob Dylan oder einer Joni Mitchell hätten stammen können. Ein Talent wie Koen Gisen weiß haargenau, was er damit tun muss: nicht zu viel. Less is more. Seine umsichtige und immer erstklassige Produktion richtet den Fokus genau dahin, wo er hingehört: auf die entwaffnenden Texte von Meskerem und das virtuose musikalische Zusammenspiel mit Febe. So wird ‚Julius‘ somit nicht weniger als ein ‚instant‘ Klassiker. Und darin steckt alles, was man braucht um das Ziel zu erreichen, das ein illustrer Namensvetter vor Jahrhunderten beinahe geschafft hätte: ganz Europa zu erobern. Und, wer weiß, vielleicht sogar die ganze Welt