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T2 Trainspotting

Drama/Komödie, Großbritannien 2017, 117 min

20 Jahre ist es nun her. Zwanzig Jahre! Zwanzig Jahre mussten wir auf eine Fortsetzung von »Trainspotting«, einer der wohl besten britischen Filme, warten. Das hat zwei Gründe: Zum einen ist es so gewollt. Regisseur Danny Boyle wollte dringend den natürlichen Alterungsprozess der Figuren in einem Sequel abbilden. Zum anderen gab es Streit. Denn Danny Boyle und Hauptdarsteller Ewan McGregor, die schon einige Filme zusammen drehten (»Kleine Morde unter Freunden«, »Trainspotting«, »Lebe lieber ungewöhnlich«) konnten sich einige Jahre nicht riechen, weil Boyle für seinen Film »The Beach« lieber Leonardo DiCaprio nahm als McGregor. Bloß gut, die beiden konnten sich wieder vertragen, und so kam für »T2 Trainspotting« wieder die volle Originalbesetzung zurück: Ewan McGregor, Jonny Lee Miller, Ewen Bremner und Robert Carlyle. Im Film kehrt Renton (McGregor) nach zwanzig Jahren wieder zurück in seine Heimatstadt Edinburgh in Schottland, wo er auf all seine alten Freunde trifft: Sick Boy (Miller), Spud (Bremner) und Begbie (Carlyle). Die Drogenexzesse, Rachefeldzüge und Selbstzerstörungen sind jedoch nicht weniger geworden.
Vorlage für den ersten Film war der Debütroman des schottischen Schriftstellers Irvine Welsh. Man munkelt, dass seine Fortsetzung „Porno“ auch grob der Inhalt des zweiten Films sein sollte. Für Boyle ist »T2 Trainspotting« die erste Fortsetzung, die er je gedreht hat. Für McGregor ist es das zweite mal in seiner Karriere, dass er eine Figur mehrmals verkörpert - die andere war Obi-Wan Kenobi in den »Star Wars Teilen« »Episode 1-3«.
Anne