I, Tonya

Komödie/Drama, USA 2017, 119 min

Schon von ihrer Kindheit an wurde Tonya (Margot Robbie) von ihrer Mutter LaVona Harding (Allison Janney) getriezt und auf eine Karriere im Eiskunstlaufen vorbereitet. Sie hat es zwar nicht leicht mit ihrem aggressiven Auftreten, ihrer unkonventionellen Technik und ihren selbstgenähten Kostümen, aber sie soll es bis ganz nach oben schaffen. Talent hat sie auf jeden Fall. Im Rahmen eines Wettbewerbs schaffte sie als erste Amerikanerin zweimal einen Dreifach-Axel, einer der schwersten Sprünge. Bei den Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele in Lillehammer 1994 wird ihr schnell klar, dass ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan (Caitlin Carver) schon bei den US-Meisterschafts-Trainings fast auf einer Stufe mit ihr steht. Tonya entschließt sich, ihren Ehemann Jeff Gillooly (Sebastian Stan) dazu anzustiften, jemanden anzuheuern, der ein Attentat auf Nancy ausüben soll, damit diese nicht am Wettbewerb teilnehmen kann. Nancys Knie wird zertrümmert, Tonya gewinnt die Meisterschaft. Als sich später jedoch herausstellt, was sie getan hat, wird ihr der Titel wieder aberkannt. Tonya ist seitdem als „Eishexe“ bekannt.
»I, Tonya« basiert auf der wahren Geschichte der berüchtigten Eiskunstläuferin Tonya Harding, die mit ihrem Ehemann Schläger anheuerte, um ihre Rivalin außer Gefecht zu setzen. Schauspielerin Margot Robbie war zwar Mitglied einer Amateur-Eishockey-Liga, hatte jedoch nicht genug Erfahrung im Eiskunstlaufen. Deswegen wurde die Choreografin Sarah Kawahara angeheuert, um ihr die wichtigsten Sachen beizubringen. Das Skript wurde von Steven Rogers verfasst und stand 2016 auf der Black List der beliebtesten unverfilmten Drehbücher Hollywoods. Seine Premiere feierte »I, Tonya« auf dem Toronto Filmfestival 2017.
Anne