Beach Bum

Komödie, USA/Frankreich/Großbritannien/Schweiz 2019, 95 min

Über Matthew McConaughe geht die Sage, dass er vor einigen Jahren, als ihm der ganze Starrummel zu viel wurde, nach Thailand flog um sich dort am Strand einfach mal gehen zu lassen. Natürlich wurde er trotzdem erkannt und er soll an sich kein geiziger Typ sein. Doch seine Freundschaft an der Strandbar kostete statt Geld Überwindung, denn Sunnyboy Matti verzichtete im Dauerurlaub nicht nur auf‘s Rasieren, sondern auch auf‘s Duschen und Parfümieren.
In so fern ist seine Rolle im neuen Film »Beach Bum« eigentlich nur eine Reise in die eigene Vergangenheit. Hier ist er Moondog, ein Trinker, ein Poet, ein Literat, ein Weiberheld und vor allem: ein Kiffer! Er ist der ungekrönte König des Strandes und stolpert durchs Leben - braungebrannt, ungepflegt und mit einem Lächeln im Gesicht. Mit auf der Dauerparty (und dem Kater danach) sind Snoop Dogg, zweifellos ein Experte im Bereich der Atemwegspflege, Zac Efron, der ewige Mädchenschwarm mit Affinität zu Strandfilmen wie in »Grandpa« (2016) und »Baywatch« (2017), der mal mehr und mal weniger dicke Jonah Hill, und der halbe Bad Boy Martin Lawrence. Außerdem sind Jimmy Buffett, Leah Van Dale und Isla Fisher mit dabei. Das alles unter der Regie von Harmony Korine, der mit der bizarren Action-Crime-Drama »Spring Breakers« (2012) für Aufsehen sorgte.
Immerhin gibt es mal wieder den nackten Hintern von Matthew im Kino zu sehen und dass er (endlich) wieder ein paar Pfunde mehr drauf hat, macht es noch angenehmer. Zum Film selbst ist noch nicht viel bekannt, aber es kann nicht schaden, sich zur Einstimmung einen Magarita zu mixen und ein paar Beach Boys Songs zu hören.
Pinselbube