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Die Agentin

Thriller, Deutschland/Israel/Frankreich 2019, 116 min

Die Agentin Rachel (Diane Kruger) wird vom Mossad angeheuert, um in Teheran als Undercover-Agentin zu arbeiten. Doch dann verschwindet sie plötzlich, ausgerechnet während der Beerdigung ihres Vaters. Nur eine mysteriöse Nachricht bleibt zurück.
Ein Jahr später wird Thomas Hirsch (Martin Freeman) von ihr telefonisch kontaktiert. Ihr Vater sei gestorben. Schon wieder. Der Grund warum sie untergetaucht war, ist nämlich, dass sie sich in die Zielperson, den Geschäftsmann Farhad (Cas Anvar) verliebte. Der Satz „Mein Vater ist gestorben“ gilt als Code-Phrase zwischen Thomas und Rachel. Beim Geheimdienst läuten alle Alarmglocken und Thomas wird zu einem Krisentreffen beordert. Er muss versuchen, sich an alles zu erinnern, was Rachel weiß. Denn da sie brisantes Wissen und allerhand Geheimdienst-Geheimnisse mit sich herumträgt, könnte sie durchaus eine Bedrohung darstellen - oder selbst in großer Gefahr schweben. Denn dieses Wissen könnte in den falschen Händen äußerst gefährlich werden.
Regie führte Yuval Adler. Bei der Berlinale 2019 lief »Die Agentin« (OT: The Operative) außer Konkurrenz. Dennoch ist »Die Agentin« kein normaler Spionagefilm, denn Yuval Adler meinte, sich mehr auf das Innenleben der Charaktere konzentrieren zu wollen, als den Konflikt in den Vordergrund zu stellen. Die Kritiken der Berlinale-Vorführung waren durchwachsen, doch das sollte nicht davon abhalten, Diane Kruger auch mal in einer etwas gediegeneren Rolle bewundern zu können.
Anne