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I Am Mother

Science-Fiction/Thriller, Australien 2019, 114 min

Und wieder einmal hat es die Menschheit verkackt. Der letzte Krieg hat nicht nur alle Menschen, sondern gänzlich alles Leben auf der Erde vernichtet. Nur in einem versteckten Bunkerkomplex wächst nach dem Ende der Welt ein kleines Mädchen auf. Vom Säugling bis zum Teenageralter wird das Kind (Clara Rugaard) von einem Roboter aufgezogen, versorgt, unterrichtet, bespaßt. Es gibt nur diese Beiden, denn Mutter, so nennt sich der Roboter selbst, möchte sehen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen ist, um später weitere Kinder (die als Embryonen eingefroren sind) ebenfalls aufziehen zu können.
Doch es treten Ungereimtheiten auf. Eine kleine Maus bahnt sich, sehr lebendig, den Weg in den Bunker. Und später erscheint auch ein echter Mensch vor der Tür. Diese Besucherin (Hilary Swank) kennt die Roboter als alles andere als freundlich und fürsorglich. Sollten tatsächlich auch in dieser Zukunftsversion die Maschinen die Weltherrschaft an sich gerissen haben?
Interessanterweise ist dieser kleine australische Science Fiction Film bei uns im Kino zu sehen, während er zum Beispiel in den USA nur bei Netflix als Stream erschien. Bereits jetzt wird das futuristische Kammerspiel von Regisseur Grant Sputore von der Kritik hoch gelobt und man verortet es bei »Ex Machina« und »Moon« ein.
Pinselbube