Nur eine Frau
„Ein biographischer Film über die Frauenrechtlerin Luise Otto-Peters (1819-1895). Als wohlbehütete Tochter eines angesehenen Juristen wächst sie in Meißen auf. In ihrer bürgerlichen Umgebung stößt die junge Luise mit ihrer Anteilnahme an politischen und sozialen Problemen auf Unverständnis. Doch sie geht ihren eigenen Weg, schlägt die Werbung eines reichen Adligen aus und beginnt zu arbeiten. Ihre Gedichte und fortschrittlichen Artikel werden von den Zeitungen gedruckt. Ein Aufenthalt beim Schwager, der eine Weberei besitzt, konfrontiert sie mit dem Elend der Fabrikarbeiter. Ihr Mitleid und ihre Empörung ob dieser Ausbeutung lässt sie Partei ergreifen. Verständnis für ihr Engagement findet sie bei dem jungen Lehrer August Peters, der die von der Fabrikarbeit übermüdeten Kinder in den Abendstunden unterrichtet. Eine Verbindung der beiden wird von der Familie hintertrieben. Luise schreibt sozialkritische Romane und gründet die erste Frauenzeitschrift Deutschlands. In den Kämpfen der 48er Revolution trifft sie August wieder. Er ist verwundet, und sie verbirgt ihn, kann aber seine Verhaftung nicht verhindern. Als er nach zehnjähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, heiraten sie.“ (aus „Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992“)
Buch: Erich Ebermayer, Hedda Zinner, literarische Vorlage Hedda Zinner „Nur eine Frau"", Schauspiel
Regie: Carl Balhaus
Darsteller: Karla Runkehl, Rudolf Grabow, Lore Frisch, Helga Göring, Ruth Baldor, Hanns Anselm Perten, Maly Delschaft
Kamera: Götz Neumann
Musik: Eberhard Schmidt
Bundesstart:
Start in Dresden:
FSK: ab 6 Jahren