Ruf der Wildnis

Abenteuer, USA 2019

Der Film »Ruf der Wildnis« erzählt eine spannende und zeitlose Geschichte über Mut, Vertrauen und Freundschaft in den einsamen und verschneiten Gebieten Alaskas. Der legendäre Roman von Jack London hat bereits Generationen in den Bann gezogen.
Obwohl die Verfilmung von 2019 mit Harrison Ford (»Blade Runner 2049«, »Star Wars: Das Erwachen der Macht«) hochkarätig besetzt ist, spielt die eigentliche Hauptrolle der Schlittenhund Buck, der in der Wildnis ums Überleben kämpft.
Buck lebt im schönen Kalifornien bei einer Familie ein glückliches und auch bisschen verwöhntes Leben. Bis er gekidnappt und ins fremde Alaska verschleppt wird. Es ist die Zeit des Goldrausches im Amerika der 1860er Jahre. Im kanadischen Yukon am Fluss Klondike waren Schlittenhunde damals sehr begehrt. Buck findet sich plötzlich im Rudel von Postschlittenhunden wieder. Hier muss er sich erst einmal behaupten und seine Position finden. Als er sich einmal weigert, einen Befehl auszuführen, wird er übel zugerichtet. Jetzt kommt Harrison Ford ins Spiel, im Film John Thornton, der ihn findet und wieder aufpäppelt. Die beiden freunden sich an und werden bald unzertrennlich. Für Buck beginnt jetzt sein eigentliches Abenteuer, bis ihm klar wird, wo sein wahrer Platz im Leben ist.
Modernste Animationstechnologien schaffen in diesem Realfilm den Effekt, dass die Tierwelten visuell absolut fotorealistisch und doch geschickt emotional und authentisch agieren.
Unglaublich, wie oft Jack Londons Roman von 1903 bereits verfilmt worden ist. Erstmals 1935 mit dem Titel »Goldfieber in Alaska« (Original: «The Call of the Wild«). Unter dem Titel »Ruf der Wildnis« entstanden dann 1972, 1976, 1993, 1997, 2009 und nun 2019 weitere Verfilmungen.
BSC