Kommt ein Vogel geflogen
Birgit Singer ist Tierpflegerin und Tierliebhaberin. Sie trägt die Hauptlast in der Familie: Als Leiterin eines Tierheims ist sie die Hauptverdienerin, ermöglicht ihrem Mann Nathan so seine Promotion und will ihrer stotternden Tochter Sarah eine gute Mutter sein. Sarah ist am liebsten mit Tieren zusammen, denn die hänseln sie nicht wegen ihres Stotter-Problems. Zu Papagei Marlene, die wie sie unter einem „Sprachfehler“ leidet, entwickelt Sarah eine ganz besondere Zuneigung. Sarah liebt Marlene sehr und kann überhaupt nicht verstehen, warum alle wollen, dass Marlene verschwindet.
Marlene macht Birgits ohnehin schon schwierige Situation unmöglich. Bei einem Besuch in einem Altersheim beginnt der von ihr mitgebrachte Papagei, ein NS-Kampflied zu singen. Während einige der Senioren sogar mit einstimmen, wird Birgit gefilmt und der Fall erzielt mediale Aufmerksamkeit.
Mit ihren jüdischen Schwiegereltern, einer tierliebenden Tochter und einem guten Ruf, den sie zu verlieren droht, bringt sie dieser Vorfall jedoch in Schwierigkeiten. Als der Papagei schließlich wegen des Straftatbestands der Volksverhetzung vor Gericht steht, hält das ganze Land den Atem an …
Nach einer wahren Begebenheit.
Buch: Stefanie Fies
Regie: Christian Werner
Darsteller: Britta Hammelstein, Hans Löw, Pola Friedrichs, Ulrike Krumbiegel, Michael Wittenborn, Andreas Nickl, Thomas Fiebig
Kamera: Aleksandra Medianikova
Musik: Christopher Golaço, Philipp Schaeper
Produktion: SWR, Arte, Christoph Holthof, Daniel Reich, Luna Selle, Sebastian Ebert, Jan Berninger, Daniela Muck
Bundesstart: 02.11.2023
Start in Dresden: 02.11.2023
FSK: o.A.