Das Omen

Horror, USA 2006, 110 min

Das Omen, eigentlich heißt es ja die Omen, nämlich genau dann, wenn meine Mutter und meine Schwiegermutter zum Kindergeburtstag anwesend sind. Aber das ist wieder ein anderes, aber sehr wohl verfilmbares Thema. Aber hab ich´s nicht gesagt, wissen sie noch, hab ich´s, he ? Es hört nicht auf mit den Remakes. Hier wieder eines. Hat mal Jemand bei dem französischen Apotheker Michael Nostradamus recherchiert, ob das einer seiner Prophezeiungen ist „..und Euch wird gezeigt werden immer der gleiche Film“ …et venio semper filma.. na und so weiter oder so ähnlich und in etwa. Vielleicht ist das ja DAS wahre Omen, paperlapap mit Überschwemmungen in der Friedrichstadt und juristische Schwierigkeiten mit der Monatshygiene Rossberg, der Film ist es, der uns vernichten wird. Das Omen 666 ist die Wiederverfilmung oder Wiederbildung des Horrorklassikers von 1976 mit Gregory Peck. Inhaltlich hat sich bis auf das Jahr nix groß geändert. Am 6. Juni morgens um 6, was haben wir für ein Jahr? Richtig 2006. Also jetzt gleich, gerade oder soeben wird er geboren: Damien Thorn. Damien soll das Kind des Leibhaftigen sein… aber gab es da nicht auch schon andere Filme mit Herrn Teufels Wänsterrei? Oder ist der Kollege Devil so fruchtbar gar. Rosemarie hatte eines, die australische Olle vom Astronauten hatte gleich zwei, ja und selbst Freddy hatte einen. Nun Damien 2. Als das Kind des amerikanische Regierungsmitarbeiter Robert Thorn (Liev Schreiber) bei der Geburt stirbt, entschließt er sich, ohne das Wissen seiner Frau Katharine (Julia Stiles) ein anderes Baby zu adoptieren. Das Familienglück scheint gesichert. An Damien’s (Sean Fitzpatrick) fünften Geburtstag aber nimmt das Familienglück ein jähes unholdvolles Ende. In Damiens Nähe segnen Mitmenschen unter wundersamen Umständen das so ans Herz gewachsene Zeitliche. Niemand wird auf Schonkost gesetzt. Das Omen zeigt seine häßliche Fratze des Bösen: Damien Thorn, hat seine Mission begonnen. Wer wird sich ihm in den Weg stellen können? Ich weiß es: Frank Apel. Denn wenn alle Kinos der Welt nur noch das gleiche Remake zeigen werden, läuft bei The Godfather of Dresden-Kino die „Sibiriade“ die keiner wagen wird zu verremaken.
Danke Ray van Zeschau