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Ein Leben für die Menschlichkeit - Abbé Pierre

Drama/Biografie/History, Frankreich 2023, 138 min

„Man muss nicht selbst außergewöhnlich sein, um etwas Außergewöhnliches zu tun.“ Dieses Zitat von Abbé Pierre beschreibt sehr anschaulich, was sein Leben und Wirken auszeichnete. Der Film setzt einer der größten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts ein kongeniales filmisches Denkmal. Eindringlich porträtiert von Benjamin Lavernhe und gebettet in atemberaubende Kinobilder, zeichnet der Film das unglaubliche Leben eines Mannes nach, der den Sprachlosen eine Stimme gab und sich damit auf ewig in die Geschichtsbücher einschrieb.
Obwohl Henri Groués (Benjamin Lavernhe) in eine wohlhabende Familie geboren wurde, lehnt er jeglichen Wohlstand ab und kümmert sich lieber um Obdachlose und Unterdrückte. Der Franzose geht schon mit 20 Jahren in ein Kloster und tritt dem Kapuziner-Orden bei. Dann bricht der zweite Weltkrieg aus und ihm ist klar, dass er sich auf die Seite der Résistance stellen wird. Er hilft hunderten jüdischen Familien bei der Flucht und auch nach dem Krieg lässt er nicht von der Hilfe ab und lässt sich ins Parlament wählen. Er gründet die weltweit bekannte Obdachlosenhilfe „Emmaus“. Während der Kältewelle 1953 wird er zum nationalen Helden, als er durch eine ergreifende Radioansprache eine ganze Welle von Solidarität auslöst. Mit seinem selbstgewählten Namen Abbé Pierre geht er in die Geschichte ein.
Der Film »Ein Leben für die Menschlichkeit - Abbé Pierre« (Originaltitel: »L’abbé Pierre: Une vie de combats«) setzt ihm ein filmisches Denkmal. Der Historienfilm wurde von Frédéric Tellier inszeniert.
Anne