Krabat

Fantasy, Deutschland 2008, 120 min

Von einer inneren Stimme geleitet, gerät der 14-jährige Waisenjunge Krabat (David Kross) in den Wirren des 30-jährigen Krieges an das Tor einer Mühle. Der Alltag hinter der Tür bedeutet für den Jungen harte Arbeit unter einem strengen und unerbittlichen Meister (Christian Redl). Nur Tonda (Daniel Brühl), der Altgeselle, hilft Krabat, die ersten Monate in der Mühle zu überstehen, deren Geheimnis er bald kennen lernen soll: Er ist in einer Zauberschule gelandet, in der zwölf Gesellen die schwarze Magie erlernen.
Als Krabat nach einem Jahr ebenfalls zum Gesellen aufsteigt, kann auch er seine Zauberkräfte für die schwere Arbeit einsetzen. Doch der Preis, den die Burschen dafür zahlen, ist hoch. Auf einem Ausflug begegnet Krabat eines Tages dem Bauernmädchen Kantorka (Paula Kalenberg) und begibt sich damit in tödliche Gefahr, denn der Meister duldet keinen Umgang mit Fremden. Als der Müller in Krabat einen heranwachsenden Konkurrenten erkennt, bietet er ihm seine Nachfolge an: Reichtum, Macht und Frauen - alles ist mit der schwarzen Magie möglich! Krabat erkennt jedoch, dass sie ihm nicht zu den Werten verhelfen kann, die in seinem Leben zählen sollen und entscheidet sich, den Meister am Neujahrstag herauszufordern…
Regisseur Marco Kreuzpaintner (»Sommersturm«) adaptiert Otfried Preußlers gleichnamiges und preisgekröntes Jugendbuch von 1971 für eine fantasiereiche Abenteuerreise auf der großen Kinoleinwand.