Raumpatrouille Orion - Rücksturz ins Kino

Science-Fiction, BRD 1966/2003, 90 min

Orion-Commander Cliff Allister McLane, galaktischer Kriegsheld und unangepasster Draufgänger im Dienste der Weltregierung, wird mit seiner Crew zur Raumpatrouille strafversetzt. Obendrein stellt ihm Oberst Villa, Chef des galaktischen Sicherheitsdienstes, die attraktive, aber nervende Agentin Tamara Jagellovsk als Aufpasserin zur Seite.
Die siebenteilige Fernsehserie war Straßenfeger und ist heute Kult. Noch viel schöner als im Raumschiff „Entenscheiß“ wird uns die Zukunft erklärt und die ist eindeutig schwarz-weiß.
Mit ein paar verbindenden nachgedrehten Szenen wurde nunmehr aus der Serie ein Kinofilm, zur Freude aller Fans und zum Spaß für jedermann. Nach 13 Jahren „Deutscher Einheit“ wollte der Verleih den Film doch tatsächlich nur in den ZNL (10 alten Ländern) zeigen, weil im Osten ja ohnehin keiner etwas damit anfangen könne. Dem habe ich heftig widersprochen und deshalb gibt es ab 14.8.03 im Tal der Ahnungslosen die ersten Ankünfte der Orion. Dies ist vor allem dem Tatbestand geschuldet, dass sich die von mir hochverehrte Elke Heidenreich in Kostüm und Maske geworfen hat, um die oben erwähnten verbindenden Szenen zu gestalten. Warum hat man nur Herrn Joseph Fischer nicht die Rolle des Außenministers der Weltregierung angeboten? Es hätte die Krönung sein können. f.a.

Regie: Michael Braun, Theo Mezger u.a.

Darsteller: Dietmar Schönherr, Eva Pflug, Wolfgang Völz

Bundesstart: 24.07.2003

Start in Dresden: 14.08.2003