Unleashed - Entfesselt

Action, Frankreich/USA/Großbritannien/Hongkong 2005, 103 min

Danny (Jet Li) ist körperlich gesehen zwar ein Erwachsener, aber geistig auf dem Niveau eines Kindes. Gepaart mit der Agressiviät eines verzogenen American Pitbulls, ergibt Danny eine arg explosive Mischung, die von seinem „Besitzer“ Onkel Bart (Bob Hoskins) Nacht für Nacht bei illegalen Gladitorenkämpfen in Schottlands Fight Clubs in rollende Münze umgesetzt wird. Danny ist der „moderne“ Sklave eines Skrupellosen. Als Bart nach einem Autounfall ins Koma fällt, muss sich Danny alleine in einer Welt zurechtfinden, die er so nie kennengelernt hat. Erst der blinde Klavierstimmer Sam (Morgan Freeman) lässt ihn erstmals erfahren, was Musik ist und vor allem was es bedeutet, Mensch zu sein. Das Glück soll natürlich nicht von großer Dauer sein…
Schade, dass Luc Besson hier nicht der Regisseur, sondern „nur“ der Autor ist, was den Film sicherlich um Längen besser hätte aussehen lassen können. Trotzdem ist »Danny The Dog« aber mehr als ein hohler Haudraufilm und hebt sich auch deutlich aus dem unendlichen Ozean der Marterial Art Movies ab. Dafür sorgen schon solch schauspielerische Schwergewichte wie Bob Hoskins und OSCAR-Preisträger Morgan Freeman. Was diesen Film aber auch aus Jets Prügelorgien herausragen lässt, ist Bessons faszinierend spannende und vor allem dramatische Story. Dazu kommt, dass Jet Li offensichtlich nach Jahren des Filmgeschäftes endlich mal einen Schauspieltrainer engagieren konnte, was seiner Leistung und dem Film wohltuend anzumerken ist.