Madagascar

Trickfilm/Komödie, USA 2005, 80 min

Die Dreamworkstudios haben den Meister ihrer Ameisenabenteuer, den Regisseur Eric Darnell, für einen neuen 3D-animierten Trickfilm verpflichtet. Diesmal geht es um eine Gruppe hochneurotischer Zootiere, da lässt Woody Allen schon einmal grüßen, die aus dem Tiergehege des New Yorker Central Parks ausbrechen um Marty, das Zebra, das sich verlaufen hat, zu suchen, um es dann in das heimische Gatter zurückzubringen. Die smarten menschlichen Bewohner des “Big Apple” aber sehen dies viel pragmatischer. Denn, als die Gruppe um den Löwen Alex (Jan Josef Liefers), Gloria, das Nilpferd und die Giraffe Melman (Bastian Pastewka) Marty nebst einer Bande genauso sympatischer wie irrer Pinguine (“Die Fantastischen Vier”) endlich in Manhattan wiederfinden, werden sie auch gleich von der Polzei umzingelt und genau so schnell von den New Yorkern wieder befreit. Tierschutz der besonderen Art eben, denn schon bald befinden sie sich auf einem Schiff und sind in Richtung Afrika unterwegs, wo sie ihre Freiheit geschenkt bekommen sollen. Freiheit in nichts als Dschungel - ohne die Annehmlichkeiten des Großstadtlebens? Nein, danke, denken sich die Tiere und wollen zurück in ihren Zoo. Aber da haben nun unsere total abgedrehten Pinguine entschieden etwas dagegen. Für sie ist Afrika sowieso die falsche Richtung, und so proben sie schon mal einen Aufstand, der sich am Ende gewaschen haben wird.
Wie eben schon »Antz«, »Shrek« und »Große Haie - Kleine Fische« gibt es auch in diesem Film ein nicht enden wollendes Gagfeuerwerk rund um die wundervoll gezeichneten Figuren und Kulissen. Dreamworks setzt seine Arbeit also in bester Tradition fort und kann sie mit dieser verwickelten Geschichte qualitativ sogar noch steigern.