Fat Albert

Komödie, USA 2004, 94 min

Fat Albert (Kenan Thompson) ist dick, fett und rund und das ist nicht gesund, Da der dicke Albert im Gegensatz zu Otti Fischer aber eine Zeichentrickfigur ist, stellt sich für ihn die Frage des Übergewichtes erst gar nicht. Warum, lieber Kino- und Zeichentrickfreund? Richtig, eine Zeichentrickfigur ist eindimensional und wiegt nichts. Außer man malt eine, bestehend aus 3,5 Tonnen Tuschfarbe. Das macht aber, Walt sei´s gedankt, niemand. In den USA war in den 70ern Bill Cosby’s Samstagmorgen-Cartoon Fat Albert and the Cosby Kids eine feste Größe des TV-Alltages. Es ging um einen Haufen Großstadtkinder (Wossideutsch: Kids), die in Philadelphia herangedeihen und eine Menge Zeuchs veranstalten, welches die Erwachsenen für nicht so prickelnd erachten. Deshalb war ein pädagogisch wertvoller Teil der Serie das Ende, in welchem die „Moral von der Geschicht“, verkündet wurde. Wilhelm Bush, ick hör dir trapsn. 30 Jahre später sitzt die einsame Doris (Kyla Pratt ohne Pitt) vor dem heimischen Televisor und schaut sich die Wiederholung ihrer Lieblingsserie „Fat Albert and the Cosby Kids“ an. Da Doris’ Freunde wech sind und es ihr gar traurig ums Herz ist, beginnt sie zu weinen und tränt gar bitterlich in ihre Bedienung-Fern. Durch irgendeine wunderlich chemisch-physikalisch-schlag-mich-wund-Reaktion gelangen Fat Albert und seine Minigang plötzlich aus der Glotze ins wahre Leben. Der breitwandige Albert kümmert sich nun herzig um Doris und, klar, verknallt sich. Albert muss sich aber Kopfgedanken um seine Existenz in der realen Welt machen, da er Tag für Tag an Farbe verliert. Da kann nur einer helfen: Good old original Bill Cosby, der erstmal die Besinnung verliert.