Die Wilden Hühner und die Liebe

Drama/Komödie/Jugend, Deutschland 2007, 108 min

Nachdem die kleinen und großen Mädchen des Landes das verrückte Treiben von Sprotte und den Wilden Hühnern in vier Teilen gelesen und dabei mitgefiebert und ausgelebt haben, kommt nun bereits der zweite Teil der Buchverfilmung in unsere Kinos. Erst vor einem Jahr startete Die wilden Hühner und zog über 1 Mio. Besucher ins Kino.
Spätestens da war wohl allen Beteiligten klar, dass eines der erfolgreichsten deutschen Kinderbücher nicht weiter unverfilmt in die Bibliothek abgestellt wird. Und so kommt ein knappes Jahr später bereits der zweite Kinofilm auf die Leinwand, der eng dem zweiten Buch der Reihe folgt.
Und da geht es um die Liebe. Denn Sprotte und ihre drei Freundinnen Frieda, Melanie, Wilma und Trude schlagen sich mit diesem verflixten Gefühl herum. Es wäre ja auch allzu einfach, wenn da nicht die nagende Eifersucht wäre und Sprottes Beziehung mit Fred unnötig belasten würde. Und das trifft sich auch noch bei der Aufführung des Sommernachtstraumes, den ihre Lehrerin Frau Rose mit der Klasse einstudiert. Und da ist da auch noch Sprottes Mutter, die den „Klugscheißer“ (den Freund ihrer Mutter,d er ja doch immer alles besser weiß) jetzt heiraten möchte, gerade als ihr Vater nach zwölf Jahren auftaucht. Wir merken, die vier Mädchen haben jede Menge echte Sorgen und die führen zu heller Aufregung und viel Turbulenzen. Aber am Ende lernen die Freundinnen, dass die Wilden Hühner nichts so leicht auseinanderwirft und dass Liebe nicht immer mit Jungs zu tun hat.
Vergnüglich inszeniert Vivian Naefe den komplexen zweiten Teil der Buchreihe und kann sich dabei auf zahlreiche erstklassige Schauspieler verlassen, darunter Veronica Ferres, Oliver Stokowski, Jessica Schwarz und Benno Fürmann. Und mit dabei natürlich die vier symphatischen Darsteller aus »Die wilden Hühner«.